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Klassisches Pesto

Veröffentlicht am

Dieses Pesto genovese ist die Hommage an meine Nonna schlechthin. Sie hat es meiner Mutter beigebracht und diese dann mir. Ohne jemals irgendwas aufgeschrieben zu haben. Weil „mein“ Pesto immer beliebter wird, habe ich mir die ungefähren Mengenangaben aufgeschrieben.

Ich bin mit diesem Pesto gross geworden und kann Pesto aus dem Glas in der Regel nicht essen. Es wird meist mit getrocknetem Basilikum gemacht, dieser bleibt dann hart und die cremige Konsistenz des Pestos ist dahin. Apropos „cremig“: Ein Pesto darf keinesfalls flüssig sein, sondern soll die Konsistenz einer Paste haben.

Wichtig ist ausserdem, dass die Zutaten wirklich gut sind. Basilikum ist am aromatischsten, wenn er noch keine Blüte gebildet hat und nicht gewaschen wird. Gerade letzteres bringe ich aber  nur selten über mich. Von geriebenem Parmesan  in der Tüte halte ich nichts. Er schmeckt weniger würzig, ist trocken und schimmelt viel schneller. Deswegen reibe ich ihn frisch. Nonna allerdings hat jeweils den aus der Tüte genommen 😉

Oft liest man, für diese Art Pesto sollten die Pinienkerne geröstet werden. Ich habs probiert und absolut keinen Unterschied bemerkt. Deswegen halte ich mich jetzt wieder voll an Nonna und lasse unnötige Arbeitsschritte weg.

Pesto genovese für 3-4 Personen

4 Bund Basilikum
3-4 EL Olivenöl
ca 30 Gramm Parmesan
3-4 handvoll Pinienkerne
1 grosse Knoblauchzehe
Salz
Basilikum in der Küchenmaschine klein hacken (ursprünglich wurden Mörser verwendet – eine irre Arbeit!), Pinienkerne ebenfalls  hacken (ich mags eher grob) und mit dem Basilikum mischen. Knoblauch dazupressen, salzen, Olivenöl dazugeben, den Parmesan dazureiben. Alles mischen, mit Salz und Olivenöl abschmecken (und ev. auch dann nochmals einen Knoblauch dazupressen/ein paar Pinienkerne unterrühren).

Kurz bevor das Pesto serviert wird: 1 EL heisses Pastawasser unterrühren.

 

Mit Pasta nach Wahl servieren. Idealerweise wird dazu die Pasta und das Pesto vermengt und erst dann angerichtet. Das Pesto hält sich, wenn man es mit Öl „luftdicht“ übergiesst, ein bis maximal zwei Wochen im Kühlschrank.

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