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Gâteau au chocolat

Veröffentlicht am

Im Buch „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (erschienen 2010 im Verlag Freies Geistesleben) gibt es exakt ein Rezept für den Dessert. Ich liebe dieses Buch und ich liebe Schokolade und Kuchen. Es war also schon lange klar, dass ich dieses Rezept irgendwann ausprobieren musste. Letztes Wochenede war es dann soweit. Das Wochenende zuvor habe ich eine Mousse au chocolat gemacht – und dieser Kuchen war ein kleines dejà vu.

Im Originalrezept wird extra erwähnt, dass es normal ist, dass dieser Eiweisskuchen extrem aufgeht im Ofen und dann wieder in sich zusammenfällt. Zum Glück! Sonst wäre ich sicher der Verzweiflung anheim gefallen, als mein schöner Kuchen komplett in sich zusammen gesackt ist. Aber genau dieser Umstand führt dann dazu, dass der Kuchen wunderbar feucht und samtig schmeckt. Mmmmh!

Schokoladenkuchen
(für eine Springform mit Durchmesser 23cm)

225g Butter (plus etwas zum ausfetten der Form)
200g Bitterschokolade
6 grosse Eier
200g Zucker
Puderzucker zum bestäuben

Den Backofen auf 190° C vorheizen, die Form einfetten.

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen, gut umrühren.

Eier trennen, das Eiweiss mit dem Mixer steif schlagen. Wenn es zu Eischnee geworden ist, noch kurz mit dem Mixer weiterrühren und so erst den Zucker und dann die Eigelbe unterrühren. Das Resultat sollte eine cremige Masse bilden.
Nun schnell die Schoko-Butter-Masse unterheben und den Teig in die vorbereitete Form füllen.

Den Kuchen etwa 55 Minuten backen. Wie geschrieben geht er im Ofen extrem auf und fällt dann beim herausnehmen wieder in sich zusammen. Darum bis zum herausnehmen (Stäbchenprobe funktioniert nur bedingt, der Kuchen ist einfach zu feucht) den Ofen nicht öffnen und ein Blech unter den Kuchen in den Ofen schieben, damit nur das Blech eingesaut wird, sollte der Kuchen überlaufen.

Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Im Rezept steht, man solle ihn mit Erdbeeren servieren, ich habe Physalis genommen.

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  1. sehr sehr lecker!! Laurent und meine 4 Arbeitskollegen waren begeistert! Sogar mein irischer Chef, der bisher alles, was wir gemeinsam gegessen haben (nichts von mir gekocht! ;-)), ungenießbar, ekelhaft, that´s not food, is it? .. fand… war begeistert!

    Die Nudeln mit dem Rucola hab ich in meinem Kochwahn gestern auch gemacht.. auch sehr lecker: Die Rucola-Mischung erinnert ein bisschen an Pesto, ne? Leider konnte ich keinen frischen Parmesan nehmen, da der aus Rohmilch ist und die darf ich im Moment nicht..aber hat dennoch gut geschmeckt!

    (als 3. Gericht hab ich gestern noch die Zucchini-„Bandnudeln“mit Frischkäse gekocht! Das ist auch lecker und geht ratzfatz!

    Antwort
  2. Danke! Dein irischer Chef ist ja das beste Kompliment 😉
    Ich hab den Kuchen zusammen mit der Linsen-Lasagne Gästen vorgesetzt und der 13-jährige Junge war auch erst vom Dessert so richtig angetan (der Rest war „zu gesund“).

    Die Rucola-Spaghetti: ja, könnte wie ein Pesto sein, wobei ich die Zutaten weniger fein hacke als für ein Pesto.

    Und die Zucchini-Nudeln hatte ich schon wieder vergessen! Stimmt, das könnte ich heute Abend eigentlich kochen… danke für die Erinnerung!

    Antwort

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