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Linsen-Taboulé

Veröffentlicht am

Taboulé ist ein Petersiliensalat aus dem Libanon, ist aber im ganzen orientalischen Raum beliebt und gehört zu jeder Mezzeplatte.

Lange habe ich die in unseren Breitengraden übliche Form des Taboulés zubereitet: viel Couscous oder Bulgur und etwas Tomate, Gurke und Petersilie. Mittlerweile liebe ich aber die Frische der vielen Petersilie vermischt mit Zitronensaft und Minze. Seit kurzem besitze ich ein Wiegemesser und damit wird es viel bequemer, ganze Berge von Petersilie klein zu hacken. Und so gabs heute für mich endlich eine riesen Schüssel selbstgemachtes Taboulé.

Zwei meiner Kochbücher, Veggiestan von Sally Butcher und Maria Elias neue vegetarische Küche verweisen auf Anissa Helou, was die Taboulézubereitung angeht. Und die scheint ihr Handwerk zu beherrschen: Maria Elias Version des Taboulés mit Linsen statt Bulgur (aber gleich gewürzt wie bei Sally Butcher) gehört zu den besten, die ich je gegessen habe!

Maria Elia fügt ihrem Salat noch Feta zu – das finde ich aber unnötig, die Linsen bieten ja genug Proteine.

 

Linsen-Taboulé
(für 2)

80g glatte Petersilie
1 Hand voll Pefferminze
1 Tomate
2-3 Hand voll de Puy-Linsen
1 kleine Zwiebel
Saft einer 1/2 Zitrone
Zimt
Piment
Salz
Olivenöl

Die Linsen in einem kleinen Topf mit kaltem Wasser übergiessen und in ca. 30 Minuten weichkochen.

Die dicksten Stängel der Petersilie wegwerfen, den Rest spülen und zusammen mit der Minze hacken. Die Tomaten in kleine Würfel, die Zwiebel in Ringe schneiden.

Linsen, Kräuter, Tomate und Zwiebel in einer Schüssel mischen, mit je einem 1/2 TL Zimt und Piment und etwas Salz mischen und mit Zitronensaft und Olivenöl abschmecken.

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  1. mmmh…! Hört sich sehr gut an! Was ich als Gewürz noch empfehlen kann: Satar, eine arabisch-nordafrikanische Gewürzmischung. Gibt es in grün und rot und schmeckt auch gemischt mit Olivenöl sehr gut auf Fladenbrot!Viele Grüße von apekiache!

    Antwort
    • Za’atar/Satar kenne ich ebenfalls. In diesem Taboulé schien es mir überflüssig, aber ich mag es ebenfalls sehr gerne mit Olivenöl und Brot, oder, zum Taboulé dazu; ein Auberginenschnitzel mit Za’atarkruste. Das Rezept ist ebenfalls in Elias Kochbuch zu finden und sehr gut 🙂

      Liebe Grüsse nach Berlin!
      Laura

      Antwort
      • oh, in das Buch müsste ich wirklich öfter schauen 🙂 Und ich werd mich bestimmt bald mal am Schnitzel versuchen!Danke für den Tipp und liebe Grüße in die Schweiz!

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