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Archiv der Kategorie: Indisch

„Mattar Paneer“, made autumnal

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Letztens hatte ich eine grosse Tüte grüner Bohnen in meinem Gemüseabo. Leider mag ich grüne Bohnen nicht besonders und zu meinem Unglück waren es auch noch mehr Bohnen, als wir zu zweit hätten in einem Mal essen können. Also war Kreativität gefragt. Im Gefrieffach hatte ich noch einen halben Block Paneer liegen und indisch kochen wollte ich eh schon länger mal wieder. Mattar Paneer! Aber statt Erbsen mit grünen Bohnen! Super Idee!

Dazu die grünen Bohnen waschen, in kurze Stücke schneiden und dann verfahren wie im Rezept für Mattar Paneer. Einziger Unterschied: erst die Bohnen in die Sauce rühren, Deckel auflegen und ca. 10 Min. garen lassen. Erst dann den Paneer oder Feta unterrühren.

Dazu gabs indisch-gewürzten Spinat mit Weisskohl vermischt und Basmati-Reis.

Batata Ghashi mit Spinat

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Batata Ghashi sind ein südindisches Gericht, das ich aus dem Kochbuch „Die vegetarische Küche Indiens“ von Mridula Baljekar (erschienen 2012 im Umschau Verlag) habe. Eigentlich werden die Kartoffeln ohne Gemüse gekocht, aber leider wird kein Vorschlag zur Gemüsebeilage gemacht und ich hatte es etwas eilig, weswegen ich kurzentschlossen Spinat zugefügt habe.

Geschmeckt hat es sehr gut, ich werde die aufgepeppten Kokos-Kartoffeln also wieder einmal kochen. Und bis dahin fällt mir vielleicht auch eine Gemüsebeilage ein.

(für 2)

4-6 Kartoffeln
400g Spinat
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kurkuma
1 TL Chilipulver
200 ml Kokosmilch
1/2 TL Tamarindenpaste
3 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln mit der Schale gar kochen. Auskühlen lassen, schälen und würfeln. Spinat waschen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, die Gewürze kurz anrösten, bis sie duften, dann den Spinat zugeben, den Deckel auflegen und in sich zusammenfallen lassen. Kokosmilch und Kartoffeln zugeben, aufkochen. Die Tamarindenpaste und Salz einrühren, köcheln lassen.

In einem weiteren kleinen Topf die Butter erhitzen, den Knoblauch hinzupressen und etwas bräunen lassen. Unter die Kartoffeln mischen, diese abschmecken und mit indischem Brot, z.B. Naan, servieren.

Mattar Paneer [Paneer mit Erbsen]

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Ich weiss noch genau, wann ich das erste Mal indisch gegessen habe. Wir waren in Trim, einer kleinen Stadt in Irland, die mir genauso grimmig erschien, wie ihr Name vermuten lässt. Es regnete und wir hatten Hunger.
Wir hatten bereits die ganze Stadt erfolglos nach einem Restaurant abgesucht, das uns keine Lebensmittelvergiftung bescheren würde und beschlossen darum, einen Blick in die fensterlose Lagerhalle mit der Aufschrift „Restaurant“ zu werfen. Wir öffneten die metallene Tür und landeten in 1001 Nacht! Ich weiss nicht, ob es der Kontrast zur fürchterlichen Aussenwelt war, oder ob dieses indische Restaurant wirklich das schönste war, in dem ich je gegessen habe. Und das waren seither viele.

Was ich an diesem ersten indischen Abend gegessen habe, habe ich leider vergessen. Doch indische Restaurants sind nach diesem Abend kometenhaft in meiner Gunst gestiegen. Keine Reise, auf der wir nicht indisch essen würden. Mattar Paneer (auch „Mutter Paneer“/“Matar Panir“ und auf viele andere Weisen geschrieben) habe ich so auf einer späteren Reise nach Brügge in einem ebenfalls sehr stimmungsvollen Restaurant kennen gelernt.

Meine Version (sie stammt aus der englischen „Vegetarian Times“) ist deutlich vereinfacht und kommt nicht an die Komplexität jener aus guten indischen Restaurants ran. Aber dafür ist sie schnell und einfach.

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Lieblings-Dal

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Ich mag Hülsenfrüchte sehr, sie sind nicht nur gesund sondern auch wunderbar vielseitig. In der Indischen Küche gibts jedemenge Gerichte aus Hülsenfrüchte. Sie werden „Dal“ (auch „Daal“ oder „Dahl“ geschrieben) genannt. Mein liebstes ist ein relativ einfaches, geschmacklich aber eher komplexes Dal. Es stammt aus dem Kochbuch „Die neue vegetarische Küche“ von Maria Elia (erschienen 2010 bei Bassermann), das ich gelangweilten Vegis sehr ans Herz legen möchte. Ihr Kombinationen sind selten gewöhnlich, aber immer sehr gut.

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Pakistanische Tomatensuppe mit Erbsen

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Diese Suppe habe ich letztes Jahr an der Kulinarischen Filmnacht zum Thema Orient gegessen. Die Kulinarischen Filmnächte, die im Gaswerk in Winterthur stattfinden, kann ich übrigens jedem nur ans Herz legen. Ein cooles Erlebnis, sich mit wildfremden Menschen 3 Filme anzusehen und dazwischen die passenden Gerichte vorgesetzt zu bekommen 🙂

Und das Essen… das war guut! Allem voran diese Tomatensuppe, die so herrlich sämig und weich ist, irgendwie exotisch und doch heimelig. Eine wunderbare Kombi! Netterweise haben mir „El Tipico„, die an diesen Anlässen jeweils kochen, das Rezept verraten.

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Blumenkohl-Korma

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Kormas sind „Curries“ mit Nüssen. Hauptsächlich kenne ich sie aus der indischen Küche, aber ganz ähnliche Saucen mit ähnlichen Namen habe ich auch schon auf der Speisekarte anderer asiatischer Restaurants gesehen.

Dieses Korma ist entstanden, weil ich ein Rezept aus dem Kochbuch „Einfach vegetarisch“ von Rose Elliot, 2007 im Umschau Verlag erschienen, nachkochen wollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch nie etwas von Curry-Blättern gehört, die im Rezept verwendet wurden. Also habe ich etwas gegoogelt und verschiedene Rezepte kombiniert. Vom Ergebnis war ich, und alle, denen ich das Korma seither vorgesetzt habe, begeistert. Aus Elliot’s Kochbuch habe ich übrigens noch nie irgendwas rezepttreu nachgekocht.

Blumenkohl-Korma
(für 3-4 Personen)

1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehen, durchgedrückt
1 Kopf Blumenkohl oder je ein kleiner Kopf Blumenkohl und Broccoli
1 Stück Ingwer (nach Geschmack), geschält und in Streifen geschnitten
1-2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
4 EL gesalzene Cashewkerne, gemahlen
2 TL Currypulver
1 TL Garam Masala
1-2 TL Paprikapulver
1 Lorbeerblatt
250ml Kokosmilch
2 Strauchtomaten, gewürfelt (geht auch: 1 kl. Dose gehackte Tomaten)
Ev. Gehacktes Koriandergrün

Blumenkohl putzen und in Röschen teilen, Zwiebel hacken, Knoblauchzehen pressen, Cashewkerne grob mahlen, Ingwer schälen und in Streifen schneiden oder raffeln.

Rapsöl im Wok erhitzen, die Zwiebel, das Lorbeerblatt und den Blumenkohl zugeben. Unter Rühren anbraten bis der Blumenkohl einige braune Stellen aufweist. Knoblauch, Ingwer und Currypulver, Garam Masala, Paprika und die gemahlenen Cashews dazu geben, kurz mitandünsten. Mit Sojasauce ablöschen, Kokosmilch beigeben. Deckel auf den Wok legen und ca. 20 Min. köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Tomaten unterrühren.

Nochmals mit den verwendeten Gewürzen und Salz abschmecken. Ev. mit Koriandergrün bestreuen und sofort mit Basmatireis servieren.