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Archiv der Kategorie: Salate

Gebackene Randen mit Ziegenkäse

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Früher dachte ich mal, ich möge keine Randen (aka Rote Beete). Ich kannte nur die vorgekochten Dinger und fand sie… langweilig. Bis ich irgendwann entdeckt habe, dass rohe Randen ja doch was taugen. Roh gekauft und selbst weiterverarbeitet schmecken sie erdig und durchaus interessant. Und natürlich ist ihre hübsche Farbe ein echtes Plus auf dem Teller.

Das Rezept stammt von Saison.ch, ich habs aber leicht abgewandelt, weil ich nicht extra Orangenhonig kaufen wollte.

Randen

Salat mit Randen und Ziegenkäse
(für 2)

300g rohe Randen
1 Orange
2 Zweige Oregano oder Thymian
2 Scheiben Ziegenfrischkäse (à ca 8og)
2 EL Olivenöl (plus mehr für die Salatsauce)
1 TL Honig
Salz, Pfeffer

Grüner Salat

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Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Randen putzen, in Scheiben schneiden und auf ein Blech legen. Mit Öl beträufeln, Orangenschale darüber reiben. Den Saft der Orange auspressen und die Hälfte zu den Randen giessen. Salzen, Pfeffern. Für 40 Min. backen.

Für den Honig 1 TL Honig mit 1 TL Orangensaft in eine Tasse geben. Den Honig im heissen Wasserbad verflüssigen, gut mischen.

Den Salat rüsten. Für die Sauce den restlichen Orangensaft mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und ev. etwas Verjus oder Zitronensaft vermischen.

Nach 40 Min. Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen, den Ziegenkäse dazulegen, Pfeffern und nochmals für 5 Minuten in den Ofen schieben.

Den Salat auf zwei Tellern anrichten, die Sauce darüber geben, dann die Randen und den Ziegenkäse darauf legen, mit dem Oregano/Thymian bestreuen und dem Orangenhonig beträufeln.

Dazu gabs bei uns Reis, Brot ginge aber natürlich genauso gut.

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Herbstsalat und Winterschlaf

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Einfach pur bin ich kein Fan von Feigen. Vielleicht bin ich eine Banausin, aber ich finde sie einfach nicht so spektakulär, wie andere sie zu finden scheinen. Aber ganz klar sind blaue Feigen extrem dekorativ und in einem Salat sind sie einfach eine Wucht! Besonders genial finde ich Ottolenghis (Dorling Kindersley, 2011) Variante mit Granatapfelsirup. Dieser ist etwas schwer zu bekommen, aber im türkischen Lebensmittellädchen bin ich unter dem Namen „Nar Eksili Sos“/“Granatapfelsauce“ fündig geworden und es lohnt sich sehr!

Dieser Salat ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für den Herbst. Und mit diesem verabschiede ich mich für diess Jahr; Ich reise die nächsten 2 Monate durch Südostasien und werde mich in dieser Zeit in Strassenküchen und Restaurants verköstigen. Also nichts mit kochen und daher auch nichts mit bloggen Ich wünsche euch alles Gute, kommt gut durch den Herbst und bis nächstes Jahr!

Rucolasalat mit Feigen, Ziegenkäse und Granatapfeldressing
(für 2)

50g Rucola
50g roten Schnittsalat
einige EL Ziegenfrischkäse
6-8 blaue Feigen
1 Schalotte
1 TL Senf
2 TL Granatapfelsirup
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Rucola und Schnittsalat waschen und mischen. Auf zwei Tellern anrichten. Die Feigen waschen, den harten Stiel abschneiden und vierteln. Zusammen mit kleinen Stücken Ziegenkäse auf dem Salat verteilen.

Die Schalotte hacken und mit Senf, Granatapfelsirup, Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. Über den Salat geben und geniessen.

Linsen-Taboulé

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Taboulé ist ein Petersiliensalat aus dem Libanon, ist aber im ganzen orientalischen Raum beliebt und gehört zu jeder Mezzeplatte.

Lange habe ich die in unseren Breitengraden übliche Form des Taboulés zubereitet: viel Couscous oder Bulgur und etwas Tomate, Gurke und Petersilie. Mittlerweile liebe ich aber die Frische der vielen Petersilie vermischt mit Zitronensaft und Minze. Seit kurzem besitze ich ein Wiegemesser und damit wird es viel bequemer, ganze Berge von Petersilie klein zu hacken. Und so gabs heute für mich endlich eine riesen Schüssel selbstgemachtes Taboulé.

Zwei meiner Kochbücher, Veggiestan von Sally Butcher und Maria Elias neue vegetarische Küche verweisen auf Anissa Helou, was die Taboulézubereitung angeht. Und die scheint ihr Handwerk zu beherrschen: Maria Elias Version des Taboulés mit Linsen statt Bulgur (aber gleich gewürzt wie bei Sally Butcher) gehört zu den besten, die ich je gegessen habe!

Maria Elia fügt ihrem Salat noch Feta zu – das finde ich aber unnötig, die Linsen bieten ja genug Proteine.

 

Linsen-Taboulé
(für 2)

80g glatte Petersilie
1 Hand voll Pefferminze
1 Tomate
2-3 Hand voll de Puy-Linsen
1 kleine Zwiebel
Saft einer 1/2 Zitrone
Zimt
Piment
Salz
Olivenöl

Die Linsen in einem kleinen Topf mit kaltem Wasser übergiessen und in ca. 30 Minuten weichkochen.

Die dicksten Stängel der Petersilie wegwerfen, den Rest spülen und zusammen mit der Minze hacken. Die Tomaten in kleine Würfel, die Zwiebel in Ringe schneiden.

Linsen, Kräuter, Tomate und Zwiebel in einer Schüssel mischen, mit je einem 1/2 TL Zimt und Piment und etwas Salz mischen und mit Zitronensaft und Olivenöl abschmecken.

Selleriesalat mit Schwarzen Bohnen und Parmesan

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Diesen erfrischenden Salat habe ich letzte Woche bei 101Cookbooks entdeckt und er ist wie geschaffen für dieses heisse Wetter. Weil keine Blattsalate verwendet werden, kann man den Salat prima mit ins Büro nehmen und dank Parmesan und Bohnen ist er auch nahrhaft genug dafür.

Ich hatte noch schwarze Bohnen eingeweicht, weswegen ich diese anstelle der weissen Cannellini-Bohnen verwendet habe. Ich finde, sie haben den Salat farblich interessanter gemacht, allerdings gibt es sie (zumindest hier) nicht in der Dose, was die Zubereitungszeit verlängert.

Parmesan-Sellerie-Salat
(für 1 Portion)

ca. 1/2 Stangensellerie (4-8 Stangen, je nach Grösse)
2 EL geriebener Parmesan
1 Hand voll schwarzer Bohnen, 1 Tag vorher eingeweicht
1 EL Olivenöl
Saft einer 1/2 Zitrone
einige Mandelstifte oder -blättchen
Salz

Die Bohnen in kochendem Wasser garen, bis sie weich sind.

Die Sellerieblätter, falls noch vorhanden, zur Seite legen. Die Stangen waschen und in Scheiben schneiden. Selleriescheiben, Bohnen, Parmesan, Öl, Zitronensaft und Salz gut mischen. Die Mandelstifte in einer Bratpfanne ohne Fett anrösten und zusammen mit dem gehackten Selleriegrün über den Salat geben.

Caprese einmal anders

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Insalata Caprese ist das Nationalgericht der Italiener_innen, weil die Farben von (grünem) Basilikum, Mozzarella und Tomaten die Farben der italienischen Flagge wiederspiegeln. Ich liebe Caprese – ob nur mit Olivenöl (wie in Italien) oder mit Acceto Balsamico aufgemotzt. Aber manchmal, da hätte ich zwar Lust auf Tomaten, Mozzarella und Basilikum, aber der klassische Caprese hängt mir zum Hals raus. Und dafür gibts Ottolenghi (Genussvoll vegetarisch, erschienen 2011 bei Dorling Kindersley) Er kombiniert dazu nämlich Fenchelsamen, Oregano und Zitronenzesten und fertig ist die erfrischend neue Sauce. Und guuuuut ist die!

Aber auch frischer Thymian und Kräutersalz statt Fenchel und Oregano machen sich gut an diesem Salat.

(für 2)

1 Kugel Mozzarella die Buffala
4 Tomaten
1 TL Fenchelsamen (z.B. aus einem Teebeutel)
1 Zitrone
2 Hand voll frischer Basilikum
2 Zweige Oregano (oder 1-2 TL getrockneter)
2 TL Olivenöl
2 TL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz

Büffelmozzarella in Stücke reissen. Die Fenchelsamen ohne Fett in einer Bratpfanne anrösten, grob zerstossen und in eine Schale geben. Die Schale der Zitrone dazu reiben, den Basilikum in feine Streifen schneiden, den Oregano hacken und beides ebenfalls in die Schale geben. Alles mit Oliven- und Rapsöl mischen, den Knoblauch dazupressen, mit dem Salz abschmecken. Über den Mozzarella geben und 10 Minuten marinieren.

In dieser Zeit die Tomaten schneiden, anrichten und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit dem Mozzarella servieren.

Avocado-Tomatensalat an Limettensauce

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Die erfrischende Limettensauce gehört eigentlich zu einem ganz anderen Salat und stammt aus Alice Harts Kochbuch „Gemüse satt“ (erschienen 2011 bei Dorling Kindersley). Das ursprüngliche Rezept kombiniert farbschön Cicorino Rosso mit Avocado und Limetten-Tortilla-Stückchen (wozu einige Tortillas mit der Limettenmarinade bestrichen und dann kurz angebraten werden). Leider mag ich Chicoree gar nicht – egal ob weiss oder rot, die Sauce fand ich dafür umso besser, weswegen ich den Salat abgwandelt habe. Der Mozzarella im Bild ist optional – künftig würde ich ihn eher weglassen, weil er das Gericht nicht wirklich aufwertet.

(für 2 Personen als Abendessen)

2 Knoblauchzehen
2 Limetten
1 rote Zwiebel
2-3 Avocados
2-3 Tomaten
(1 Kugel Mozzarella)
wenig Koriander
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Schale der Limetten abreiben, dann die Limetten auspressen. Zwiebel in Ringe schneiden, mit dem Limettensaft übergiessen und 10 Minuten stehen lassen.

Avocados(, Mozzarella) und Tomaten würfeln. Knoblauch durchpressen, Korianderblättchen zupfen und zusammen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl zur Zwiebel geben. So das Dressing anrühren, über die Avocado- und Tomatenwürfel geben und sofort mit Brot (im Bild: Focaccia) servieren.

Italienischer Pastasalat

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Als Vegi sind mir die Beilagen beim Grillieren wichtiger als Anderen. Zwar bereite ich mir jeweils etwas Vegetarisches für auf den Grill vor, aber das sättigt einfach nicht gleich, wie das Fleisch vermutlich tun würde.

Nachdem ich vor ein paar Jahren zuhause ausgezogen bin, wollte ich einen klassischen Teigwarensalat machen, der so gut war, wie jener meiner Mutter. Allerdings musste ich schnell einsehen, dass ich ihren nicht würde toppen können und bin dann auf eine Alternative ausgewichen – ich hab einen eigenen, eher italienisch inspirierten Pastasalat kreiert und für diesen dann endlich auch Komplimente einheimsen können 🙂

Pastasalat
(als Beilage für ca. 6 Personen)

500g kurze Pasta (z.B. Penne)
100g Rucola
1 Hand voll Basilikumblätter
300-400g Datterini-Tomaten
100g Parmesan
2 Hände voll Pinienkerne
Olivenöl
Acceto Balsamico
etwas Balsamicoreduktion
grobes Salz
Pfeffer

Pasta kochen, wenn sie al dente ist, abgiessen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Rucola und Basilikum waschen, grob hacken/in der Salatschüssel mit der Küchenschere zerkleinern. Die Tomaten längs vierteln (halbiert man sie nur, bleiben gerne die Pinienkerne darin hängen), den Parmesan in mehr oder minder kleine Stücke schneiden (oder brechen). Alles (inkl. Pasta) in die Schüssel zum Rucola geben. Die Pinienkerne in einer Bratpfanne ohne Öl anrösten und ebenfalls in die Schüssel geben. Salzen und kräftig pfeffern, ca. 4-5 EL Olivenöl und ca. 3 EL Acceto Balsamico und einen Spritzer Balsamicoreduktion zugeben, gut mischen und kühlstellen, bis man den Salat serviert. Vor dem servieren nochmals mischen und allenfalls noch Öl und Essig nachgiessen – die Pasta saugt ziemlich viel Flüssigkeit auf.