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Blumenkohl mit Tomatensauce

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Der Sommer ist zurück und damit ein sommerliches, leichtes, aber warmes Abendessen: florentinischer Blumenkohl. Warum Carlo Bernasconi, Wirt des Cucina e Libri in Zürich (wo ich unbedingt mal essen und in Kochbüchern schmöckern möchte!) und Autor der Gemüserezeptsammlung „La cucina verde“ (erschienen 2010 bei Jacoby&Stuart), das Rezept „Cavolfiore alla fiorentina“ nennt, erläutert er leider nicht weiter.

Sehr gut ist der Blumenkohl mit frischer Tomatensauce aber auch ohne Geschichte. Die frische Tomatensauce möchte ich hier übrigens noch betonen – ich glaube, bei einem so puren Gericht wie diesem, macht es eben doch einen Unterschied, ob die eingekochten Pelati aus der Dose verwendet werden, oder eine wässrigere Sauce aus frischen Tomaten gemacht wird. Ich plädiere stark für Letzteres!

Florentinischer Blumenkohl
(für 2)

1 Kopf Blumenkohl
1 grosse Fleischtomate (ca 200g)
1 kleine rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Hand voll schwarze Oliven
1 EL Petersilie
Olivenöl
Salz, Pfeffer

dazu:
Brot
Parmesan oder Pecorino

Die Tomate kreuzweise einritzen, kurz in kochendes Wasser legen, rausnehmen, abkühlen lassen, schälen. Aufschneiden, die Kernen rausschaben und wegkippen. Dann das Fruchtfleisch grob zerkleinern.

Die Zwiebel in Ringe, den Knoblauch klein schneiden.

In einem kleinen Topf etwas Olivenöl erwärmen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, das Tomatenfruchtfleisch hinzugeben und zugedeckt köcheln lassen.

Den Blumenkohl putzen, und als ganzes in kochendem Salzwasser sieden, bis er lind (aber noch bissfest) ist. Inzwischen die Oliven und die Petersilie grob hacken. Ist der Blumenkohl gar, die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer würzen, die Oliven und die Petersilie untermischen, und mit dem Blumenkohl, einem Stück Parmesan oder Pecorino und etwas Brot servieren.

Blumenkohl-Korma

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Kormas sind „Curries“ mit Nüssen. Hauptsächlich kenne ich sie aus der indischen Küche, aber ganz ähnliche Saucen mit ähnlichen Namen habe ich auch schon auf der Speisekarte anderer asiatischer Restaurants gesehen.

Dieses Korma ist entstanden, weil ich ein Rezept aus dem Kochbuch „Einfach vegetarisch“ von Rose Elliot, 2007 im Umschau Verlag erschienen, nachkochen wollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch nie etwas von Curry-Blättern gehört, die im Rezept verwendet wurden. Also habe ich etwas gegoogelt und verschiedene Rezepte kombiniert. Vom Ergebnis war ich, und alle, denen ich das Korma seither vorgesetzt habe, begeistert. Aus Elliot’s Kochbuch habe ich übrigens noch nie irgendwas rezepttreu nachgekocht.

Blumenkohl-Korma
(für 3-4 Personen)

1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehen, durchgedrückt
1 Kopf Blumenkohl oder je ein kleiner Kopf Blumenkohl und Broccoli
1 Stück Ingwer (nach Geschmack), geschält und in Streifen geschnitten
1-2 EL Sojasauce
2 EL Rapsöl
4 EL gesalzene Cashewkerne, gemahlen
2 TL Currypulver
1 TL Garam Masala
1-2 TL Paprikapulver
1 Lorbeerblatt
250ml Kokosmilch
2 Strauchtomaten, gewürfelt (geht auch: 1 kl. Dose gehackte Tomaten)
Ev. Gehacktes Koriandergrün

Blumenkohl putzen und in Röschen teilen, Zwiebel hacken, Knoblauchzehen pressen, Cashewkerne grob mahlen, Ingwer schälen und in Streifen schneiden oder raffeln.

Rapsöl im Wok erhitzen, die Zwiebel, das Lorbeerblatt und den Blumenkohl zugeben. Unter Rühren anbraten bis der Blumenkohl einige braune Stellen aufweist. Knoblauch, Ingwer und Currypulver, Garam Masala, Paprika und die gemahlenen Cashews dazu geben, kurz mitandünsten. Mit Sojasauce ablöschen, Kokosmilch beigeben. Deckel auf den Wok legen und ca. 20 Min. köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Tomaten unterrühren.

Nochmals mit den verwendeten Gewürzen und Salz abschmecken. Ev. mit Koriandergrün bestreuen und sofort mit Basmatireis servieren.