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Eiertöpfli mit Salbei und Chili

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Bei meiner Tante gibts sonntags zum Frühstück „Eiertöpfli“; ein rohes Ei in ein kleines, hitzebeständiges Gefäss mit gut schliessendem Deckel geben, würzen und für 5 Minuten ins kochende Wasser stellen. Mein Onkel legt unten ins „Töpfli“ jeweils noch eine Scheibe Rohschinken. Wir benutzen die „Eierkocher“ aus Jenaer Glas, die auch bei vielen anderen Aufgaben eine gute Figur machen.

Ich würze diese Eier vorzugsweise mit Salbeibutter; einem Ottolenghi (Genussvoll Vegetarisch, erschienen 2011 bei Dorling Kindersley) entliehenen Rezept. Er würzt damit Spiegeleier, die er mit gebratenem Rucola und Joghurt serviert. Aber auch diesen weniger aufwändigen Eiertöpfli steht die Butter ganz prima.

Eiertöpfli mit Chili-Salbeibutter
(für 1 Person)

Salbeibutter mit Chili

1 Ei
Salz30g Butter
6 Blätter Salbei
1 TL (geräucherte) Chiliflocken
1 kleines, verschliessbares, hitzebeständiges Gefäss

Das Ei ins „Töpfli“ schlagen, mit Salz bestreuen. Gefäss verschliessen. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen. Kocht das Wasser, das Eiergefäss für ca 5 Minuten ins Wasserbad stellen.

Währenddessen den Salbei in feine Streifen schneiden. In einer Bratpfanne die Butter zerlassen, Chiliflocken und Salbei zugeben und braten, bis die Butter leicht bräunt.

Töpfli aus dem Wasser holen, öffnen und das Ei mit der Butter übergiessen.

Batata Ghashi mit Spinat

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Batata Ghashi sind ein südindisches Gericht, das ich aus dem Kochbuch „Die vegetarische Küche Indiens“ von Mridula Baljekar (erschienen 2012 im Umschau Verlag) habe. Eigentlich werden die Kartoffeln ohne Gemüse gekocht, aber leider wird kein Vorschlag zur Gemüsebeilage gemacht und ich hatte es etwas eilig, weswegen ich kurzentschlossen Spinat zugefügt habe.

Geschmeckt hat es sehr gut, ich werde die aufgepeppten Kokos-Kartoffeln also wieder einmal kochen. Und bis dahin fällt mir vielleicht auch eine Gemüsebeilage ein.

(für 2)

4-6 Kartoffeln
400g Spinat
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kurkuma
1 TL Chilipulver
200 ml Kokosmilch
1/2 TL Tamarindenpaste
3 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln mit der Schale gar kochen. Auskühlen lassen, schälen und würfeln. Spinat waschen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, die Gewürze kurz anrösten, bis sie duften, dann den Spinat zugeben, den Deckel auflegen und in sich zusammenfallen lassen. Kokosmilch und Kartoffeln zugeben, aufkochen. Die Tamarindenpaste und Salz einrühren, köcheln lassen.

In einem weiteren kleinen Topf die Butter erhitzen, den Knoblauch hinzupressen und etwas bräunen lassen. Unter die Kartoffeln mischen, diese abschmecken und mit indischem Brot, z.B. Naan, servieren.

Knoblauchbaguette mit Salat

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Wochentags gibts bei mir oft nur Salat. Allerdings mag ich sehr gerne etwas Warmes dazu. Und dieses „Warme“ ist oft das Brot. Sehr oft gibts einfach eine Focaccia, selbst aus einem Fertigpizzateig geformt 😉 , aber nachdem ich dieses Rezept entdeckt hatte, wurde die Lust auf ein gutes Knoblauchbrot akut. Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich bin jedes Mal enttäuscht, wenn ich an einem Stand am Markt ein Knoblauchbrot kaufe. Diese Pampe, die sie dort aufs Brot schmieren ist einfach nichts. Richtiges Knoblauchbrot schmeckt besser, feiner. So wie dieses:

Knoblauchbrot mit Zitrone

Baguette
Butter
Knoblauch
etwas abgeriebene Zitronenschale

Ein Stück Butter (für zwei Personen warens etwa 15g) in einem Töpfchen langsam schmelzen, den Knoblauch (ich nahm nur eine Zehe) dazupressen und ganz kurz ziehen lassen.

Ein langes Stück Baguette abschneiden und längs halbieren. Die Stücke mit der Kruste nach unten auf ein Backblech legen. Mit einem Pinsel die Knoblauchbutter auf die Baguettestücke streichen. Solange, bis die ganze Butter aufgesaugt wurde (die Brote sollten recht buttrig sein). Etwas Zitronenschale über die Schnittfläche streuen und 10 Minuten unter dem Backofengrill beim ca 200° C rösten.

Dazu gabs einen Salat aus Rucola, Radicchio, Feta und Tomaten mit Olivenöl und Acceto Balsamico.