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Schlagwort-Archive: Ei

Eiertöpfli mit Salbei und Chili

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Bei meiner Tante gibts sonntags zum Frühstück „Eiertöpfli“; ein rohes Ei in ein kleines, hitzebeständiges Gefäss mit gut schliessendem Deckel geben, würzen und für 5 Minuten ins kochende Wasser stellen. Mein Onkel legt unten ins „Töpfli“ jeweils noch eine Scheibe Rohschinken. Wir benutzen die „Eierkocher“ aus Jenaer Glas, die auch bei vielen anderen Aufgaben eine gute Figur machen.

Ich würze diese Eier vorzugsweise mit Salbeibutter; einem Ottolenghi (Genussvoll Vegetarisch, erschienen 2011 bei Dorling Kindersley) entliehenen Rezept. Er würzt damit Spiegeleier, die er mit gebratenem Rucola und Joghurt serviert. Aber auch diesen weniger aufwändigen Eiertöpfli steht die Butter ganz prima.

Eiertöpfli mit Chili-Salbeibutter
(für 1 Person)

Salbeibutter mit Chili

1 Ei
Salz30g Butter
6 Blätter Salbei
1 TL (geräucherte) Chiliflocken
1 kleines, verschliessbares, hitzebeständiges Gefäss

Das Ei ins „Töpfli“ schlagen, mit Salz bestreuen. Gefäss verschliessen. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen. Kocht das Wasser, das Eiergefäss für ca 5 Minuten ins Wasserbad stellen.

Währenddessen den Salbei in feine Streifen schneiden. In einer Bratpfanne die Butter zerlassen, Chiliflocken und Salbei zugeben und braten, bis die Butter leicht bräunt.

Töpfli aus dem Wasser holen, öffnen und das Ei mit der Butter übergiessen.

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Verliebt, Verlobt, Verheiratet: Scones

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Meine Liebe zu Scones ist eng verknüpft mit meiner Liebe zu Irland. Letztere hat in schon in meiner Kindheit begonnen, nämlich ungefähr nach der zwanzigsten Frage, ob ich, meiner roten Haare wegen, aus Irland käme. Dann war da noch ein Sänger namens Paddy Kelly und die Faszination Irland war geboren. Und als ich dann endlich in Irland stand, wars um mich geschehen.

Etwa zwei Wochen später ass ich zum ersten Mal Scones mit Clotted Cream und Strawberry Jam im Tearoom von Bantry House. Zusammen mit dem Schwarztee, den ich ebenfalls während dieses ersten Irlandaufenthalts zu trinken begonnen habe, sind Scones seither meine liebste Art, mich von der Welt zurück zu ziehen und einen Moment Ruhe zu geniessen.

„Mein“ Sconesrezept stammt allerdings nicht aus Irland, sondern von delicious days, wobei ich Weinbeeren und Cranberries weglasse. Ich mag sie lieber pur, dafür mit Clotted Cream (welche ich normalerweise mit Schlagrahm ersetze) und Erdbeerkonfitüre.

Ein Korb voller Scones Lies den Rest dieses Beitrags

Rhabarbermuffins

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Manchmal hab ich tagelang keine Lust, auch nur einen Streich in der Küche zu machen. Dann sammeln sich Gemüse und Früchte an, die dringend verkocht werden müssen. Und zwar auf einfache Art und Weise, weil ich ja eben keine Lust habe, was zu machen. Diesmal wars der Rhaberber, den ich brauchen musste. Und so kams, dass ich statt des potentiell göttlichen Rhabarber-Rosenblüten-Sirups simple Rhabarbermuffins buk.

Ich hab mich relativ genau ans Rezept von we eat fine gehalten, nur hab ich halb weissen, halb Rohrohrzucker verwendet und eher 6-7 EL Milch gebraucht. Auf die Zimtkruste hab ich verzichtet – mir hat sie auch absolut nicht gefehlt. Gereicht hat der Teig dann nur für 13 Muffins, die waren aber zugegebenermassen eher gross.

Gâteau au chocolat

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Im Buch „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (erschienen 2010 im Verlag Freies Geistesleben) gibt es exakt ein Rezept für den Dessert. Ich liebe dieses Buch und ich liebe Schokolade und Kuchen. Es war also schon lange klar, dass ich dieses Rezept irgendwann ausprobieren musste. Letztes Wochenede war es dann soweit. Das Wochenende zuvor habe ich eine Mousse au chocolat gemacht – und dieser Kuchen war ein kleines dejà vu.

Im Originalrezept wird extra erwähnt, dass es normal ist, dass dieser Eiweisskuchen extrem aufgeht im Ofen und dann wieder in sich zusammenfällt. Zum Glück! Sonst wäre ich sicher der Verzweiflung anheim gefallen, als mein schöner Kuchen komplett in sich zusammen gesackt ist. Aber genau dieser Umstand führt dann dazu, dass der Kuchen wunderbar feucht und samtig schmeckt. Mmmmh!

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