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Schlagwort-Archive: Erbsen

Allerbeste Pasta al Limone

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Durch Maria EliasDie neue vegetarische Küche“ (erschienen 2010 bei Bassermann) hab ich mich in den letzten 2 Jahren beinahe durchgekocht. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann ich auf die aller, aller, allerbeste Zitronenpasta stossen würde. Es ist Liebe. Ehrlich.

Wichtig am Rezept ist der Geschmack (klar), das frische, grüne Gemüse und wie fix das Ganze geht. Welches Gemüse mensch letztendlich verwendet ist durchaus Geschmacksache. Dieses Mal waren es bei mir grüne Spargeln, Erbsen und Zucchetti. Wobei ich gerade bei diesem Rezept nicht finde, dass die Spargeln da wahnsinnig viel ausmachen. Der Star ist eh die Sauce.

Tagliatelle al Limone
(für 2)

150g Vollrahm
1 unbehandelte Zitrone
500g grüne Spargeln
1 Zucchetti
200g Tagliatelle oder Spaghetti
150g TK Erbsen (oder 450g frische, gepalt)
2 EL Mascarpone
40g Parmesan
1 Hand voll frischer Basilikum
Salz und Pfeffer

Pastawasser aufsetzen.

Spargeln putzen, die holzigen Enden abbrechen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Dabei die Spitzen zur Seite legen. Zucchetti in Scheiben schneiden.

Zitronenschale abreiben. In einem kleinen Topf Rahm und Zitronenschale aufkochen und 3 Min. köcheln lassen. Zitrone auspressen.

3 Minuten bevor die Pasta al dente wäre, das Gemüse (ausser die Spargelspitzen) zur Pasta geben und mitkochen. 1 Minute vor Schluss noch die Spargelspitzen nachkippen. 5o ml Pastawasser abschöpfen, dann abgiessen und Gemüse und Pasta zur Seite stellen.
Die Rahmmischung, das Kochwasser, den Zitronensaft und den Mascarpone in den grossen Topf geben, verrühren und erhitzen. Pasta/Gemüse zugeben, Parmesan dazureiben, salzen, pfeffern und den Basilikum unterrühren. Sofort servieren.

Mattar Paneer [Paneer mit Erbsen]

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Ich weiss noch genau, wann ich das erste Mal indisch gegessen habe. Wir waren in Trim, einer kleinen Stadt in Irland, die mir genauso grimmig erschien, wie ihr Name vermuten lässt. Es regnete und wir hatten Hunger.
Wir hatten bereits die ganze Stadt erfolglos nach einem Restaurant abgesucht, das uns keine Lebensmittelvergiftung bescheren würde und beschlossen darum, einen Blick in die fensterlose Lagerhalle mit der Aufschrift „Restaurant“ zu werfen. Wir öffneten die metallene Tür und landeten in 1001 Nacht! Ich weiss nicht, ob es der Kontrast zur fürchterlichen Aussenwelt war, oder ob dieses indische Restaurant wirklich das schönste war, in dem ich je gegessen habe. Und das waren seither viele.

Was ich an diesem ersten indischen Abend gegessen habe, habe ich leider vergessen. Doch indische Restaurants sind nach diesem Abend kometenhaft in meiner Gunst gestiegen. Keine Reise, auf der wir nicht indisch essen würden. Mattar Paneer (auch „Mutter Paneer“/“Matar Panir“ und auf viele andere Weisen geschrieben) habe ich so auf einer späteren Reise nach Brügge in einem ebenfalls sehr stimmungsvollen Restaurant kennen gelernt.

Meine Version (sie stammt aus der englischen „Vegetarian Times“) ist deutlich vereinfacht und kommt nicht an die Komplexität jener aus guten indischen Restaurants ran. Aber dafür ist sie schnell und einfach.

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Pakistanische Tomatensuppe mit Erbsen

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Diese Suppe habe ich letztes Jahr an der Kulinarischen Filmnacht zum Thema Orient gegessen. Die Kulinarischen Filmnächte, die im Gaswerk in Winterthur stattfinden, kann ich übrigens jedem nur ans Herz legen. Ein cooles Erlebnis, sich mit wildfremden Menschen 3 Filme anzusehen und dazwischen die passenden Gerichte vorgesetzt zu bekommen 🙂

Und das Essen… das war guut! Allem voran diese Tomatensuppe, die so herrlich sämig und weich ist, irgendwie exotisch und doch heimelig. Eine wunderbare Kombi! Netterweise haben mir „El Tipico„, die an diesen Anlässen jeweils kochen, das Rezept verraten.

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