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Schlagwort-Archive: Frühlingszwiebeln

Sommerliche Sommerrollen

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In Vietnam werden die bekannten chinesischen Frühlingsrollen ebenfalls gegessen, häufig aber roh und nicht frittiert. Diese „rohen Frühlingsrollen“ werden Sommerrollen genannt. In diesem Fall werden europäische Sommerzutaten in die Sommerrollen eingewickelt – Sommerrollen kann hier also zweideutig verstanden werden.

Ich bin eigentlich kein grosser Fan von Fusion Kitchen. Wenn eine Küchekultur Zutaten seit Jahrhunderten so und nicht anders zubereitet, dann wird das schon seinen Grund haben. Aber gewisse Dinge erobern sogar mein Herz.

Diese Sommerrollen stammen aus dem Kochbuch von Alice Hart (erschienen 2011 bei Dorling Kindersley). Ich habe sie bereits zweimal Gästen vorgesetzt und beide Male gabs viel Überraschung aber auch viel Lob. Und das sogar von meiner Grossmutter – die Rollen sind also durchaus mehrheitsfähig.

Falls nun eine_r von euch die Sommerrollen ausprobieren möchte, sich aber nicht recht getraut: ich habe zwei furchtbar linke Hände und war wirklich unsicher, ob ich so etwas kann. Sie sind jedoch überraschend einfach und schnell gemacht. Die Tomatensauce kann sehr gut 1-2 Tage im Voraus gemacht und im Kühlschrank aufbewahrt werden und auch die Sommerrollen lassen sich einige Stunden im Voraus zubereiten und auf einem feuchten Teller, abgedeckt mit einem ebenfalls feuchten Küchentuch im Kühlschrank aufbewahren. Also nur Mut!

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Pfeffriger Tofu mit Frühlingszwiebeln

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Obwohl ich Ottolenghis Buch „Genussvoll vegetarisch“ (2011) seit letztem Sommer besitze und verehre, bin ich erst wegen GourmetGuerillas Post auf dieses Rezept aufmerksam geworden. Scharfer Tofu mit Frühlingszwiebeln klingt supertoll. Und mein Freund fand das Gericht dann ebenso.
Mir wars zu fettig. Und zu wenig flüssig. Und zu pfeffrig. Wenigstens gegen die letzten beiden würde ein Schuss Wasser und weniger Pfeffer helfen. Und vielleicht probiert ihr es auch einfach mal mit GourmetGuerillas modifiziertem Rezept – das scheint sauciger.

Ich werde den Tofu wiedermal kochen. Aber dann spar ich mir die Mühe, Tofu selbst zu frittieren und kauf gleich frittierten.

Hier nun meins, leicht verändert – ich hätte vermutlich kaum so viele Zwiebeln, wie im Original verwendet, vertragen 😉

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Essen gegen Bazillen

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Ich bin erkältet. Und immer wenn einer von uns krank ist und ich das Gefühl habe, es wäre gut, wenn der/die Kranke etwas ins Schwitzen kommen würde, gibts bei uns dieses Essen.

Ursprünglich wäre das Rezept so gegangen: Viel Frühlingszwiebel und viel Ingwer in Kräuterbutter anbraten, mit Zitronensaft ablöschen, gekochte Spaghetti dazugeben, mischen. Das ist zwar sehr gut, doch über die Jahre hat sich das Rezept entwickelt und ist nun auf diesem Stand.

Der Ingwer bewirkt, dass man schwitzt, Zwiebel ist ein bekanntes Hausmittel gegen Erkältungen und der Zitronensaft soll mit seinem hohen Vitamin C-Anteil das Immunsystem stärken. Wir haben den Eindruck, das Essen helfe uns. Auf jedenfall ist es aber sehr gut.

Ingwerreis
(für 2 Personen)

1-2 Frühlingszwiebeln
1 grosses Stück Ingwer
1 Fenchel
etwas Peperoncino
Saft 1 Zitrone
10 g Butter & Kräutersalz oder Kräuterbutter
gekochter Reis oder Pasta

Frühlinszwiebeln in Ringe schneiden, Ingwer schälen und hacken, Fenchel fein schneiden. Peperoncino fein schneiden.

Butter in einer Bratpfanne schmelzen, Zwiebeln, Ingwer und Fenchel dazugeben, anbraten bis der Ingwer lind ist. Mit Kräutersalz würzen und den Peperoncino dazugeben. Mit Zitronensaft ablöschen und den Reis oder die Pasta untermischen.

Südamerikanischer Salat mit Mango und Limettensaft

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Zu einem guten Chili brauche ich normalerweise dringend etwas Frisches, Knackiges. Da ist dieser Salat genau das Richtige, auch wenn er eigentlich aus  Costa Rica stammt und nicht aus Mexiko. Aber schliesslich gehören angeblich in ein richtiges Chili auch keine Bohnen – und mein vegetarisches Chili besteht aus kaum etwas anderem. Da kann man ja auch gleich ganz auf Fusion Kitchen machen.

Das Rezept stammt aus einem meiner liebsten Kochbüchern, dem „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (2010 erschienen im Verlag Freies Geistesleben). Allerdings habe ich das Rezept abgewandelt – ursprünglich wird Weisskohl verwendet, was ich nicht essen kann, ohne in ernsthaften Streit mit meiner Verdauung zu geraten. Deswegen ersetze ich Weisskohl hier mit Eisbergsalat.

Costa Ricanischer Salat
(für 3-4 Personen)

ca. 5 Blätter Eisbergsalat
1 halbe Gurke
1 reife Mango
1 rote Peperone
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Avocado
Saft 1 Limette
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz&Pfeffer

Die Blätter des Eisbergsalats in feine Streifen schneiden, die Gurke schälen und würfeln, die Mango halbieren, das fruchtfleisch längs und quer einschneiden und dann als einzelne Würfel von der Schale lösen, die Peperone würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Avocado halbieren, entkernen und würfeln, die Knoblauchzehe durchdrücken. Alles in einer Schüssel mischen und mit einer Sauce aus Limettensaft und Olivenöl anmachen. Salzen und Pfeffern.