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Phuocs Welcomedrink

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Ich bin wieder daahaaa! Seit 3 Wochen schon, und es ist so schön, zuhause. Klar, gabs die ersten beiden Wochen erstmal all unsere Lieblingsgerichte! Aber letzte Woche hat sich doch langsam die Wehmut eingeschlichen. Da kamen die Kumquats, die aktuell in allen Läden liegen, gerade recht.

Kumquats kannte ich nämlich bis vor 13 Wochen gar nicht. Aber in Vietnam wachsen sie buchstäblich am Wegesrand, wo man sie pflücken und in den Mund stopfen darf. Herrlich erfrischend bei 33° C und mehr! Überhaupt – Vietnam ist das kulinarische Paradies! Ich liebe, liebe, liebe die vietnamesische Küche – Zitrusfrüchte, Gemüse, Gewürze, Knoblauch, Chillies  – alles im Übermass. Deswegen haben wir in Hoi An, einem verträumten kleinen Städtchen in Zentralvietnam, einen Kochkurs belegt. Das machen dort wohl etwa 95% aller Touristen, weswegen jedes Restaurant einen Kurs anbietet. Das war mir aber zu viel Einheitsbrei und zu wenig echte Landesküche und so landeten wir bei Phuoc. Der junge Koch hat vor 2 Jahren mitten in den bio-Gemüsefeldern seiner Familie eine Kochschule aufgebaut. Erst gehts zum Markt, dann lernt man was über Bio-Gemüsebau direkt am Meer und dann: barfuss und nur mit Stäbchen bewaffnet in der Bambushütte kochen!
Dabei ist Phuoc perfekt auf unsere Wünsche eingegangen und hat die Gerichte so zusammengestellt, dass ich sie vegetarisch und mein Freund mit Fleisch/Meeresfrüchten kochen konnte.

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Aber in der „Küche“ angekommen servierte uns Phuocs Schwester erstmal den feinsten Welcomedrink unserer Reise. Etwas sauer, etwas süss, leicht scharf. Wir waren da schon verzückt. Im originalen Drink waren nicht Kum- sondern Limequats, eine Kreuzung aus Kumquats und Limetten. Die sind deutlich saurer als Kumquats und wers gerne sauer mag, sollte für diesen Drink Limetten und Kumquats mischen. Die Zitronenbasilikumsamen werden in Südostasien typischerweise in dieser Form für Desserts verwendet. Sie sehen hübsch aus, schmecken aber nicht nach viel. Kann man also durchaus auch weglassen.

Kumquat-Drink

Alkoholfreier Drink mit Kumquats, Ingwer und Zitronenbasilikumsamen
(für 2 Drinks)

8 Kumquats, ev. teilweise durch Limettenstücke ersetzt
1 kleines Stück Ingwer
1/2 TL Zitronenbasilikumsamen (in Bio z.B. hier zu bestellen, in diesem Fall benötigt man 2 Portionen)
1 1/2-2 EL Zucker
2 Zweige Minzeev. Eiswürfel

3-4 dl Wasser mit dem Zucker aufkochen, abkühlen lassen.

Die Samen in etwas warmem Wasser 20 Min. quellen lassen.

Zitronenbasilikumsamen

Die Kumquats waschen, und kurz in den Händen rollen (so verschwinden die Bitterstoffe), dann vierteln, den Ingwer in kleine Würfelchen schneiden, beides auf zwei Gläser verteilen, mit eine Caipirinha-Stampfer oder ähnlichem leicht ausdrücken. Mit dem Zuckerwasser aufgiessen, die Samen hinzugeben und mit Minze garnieren.

Am besten mit einem Löffel servieren. Da man Kumquats mit der Schale isst, kann man den ganzen Drink auch auslöffeln 🙂

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Wärmendes Chili sin carne mit Schokolade

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Seit ich das Rezept für eine herzhafte Oaxaca-Mole (mexikanische Kakaosauce) zum ersten Mal im World Food Café der Caldicotts gesehen hatte, wollte ich es ausprobieren. Schokolade mal salzig statt süss konnte ich mir so gar nicht vorstellen, weswegen es zu testen war. Dazu gekommen ist es dann doch nie – aber letzte Woche hab ich fürchterlich gefroren, unbändige Lust auf Hülsenfrüchte, diversese Gemüse im Kühlschrank, das gegessen werden sollte und bin dann bei Green Kitchen Stories auf das Rezept für ein schokoladiges Bohnen-Chili gestossen. Perfekt!

Ich fand die Kombi Tomaten-Rotwein-Schokolade ganz toll, was auch nötig war, musste ich das Chili doch fast ganz alleine vertilgen, weil der Mitbewohner es so daneben fand. Hab ich aber mit Freuden gemacht 🙂

Chili

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Avocado-Tomatensalat an Limettensauce

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Die erfrischende Limettensauce gehört eigentlich zu einem ganz anderen Salat und stammt aus Alice Harts Kochbuch „Gemüse satt“ (erschienen 2011 bei Dorling Kindersley). Das ursprüngliche Rezept kombiniert farbschön Cicorino Rosso mit Avocado und Limetten-Tortilla-Stückchen (wozu einige Tortillas mit der Limettenmarinade bestrichen und dann kurz angebraten werden). Leider mag ich Chicoree gar nicht – egal ob weiss oder rot, die Sauce fand ich dafür umso besser, weswegen ich den Salat abgwandelt habe. Der Mozzarella im Bild ist optional – künftig würde ich ihn eher weglassen, weil er das Gericht nicht wirklich aufwertet.

(für 2 Personen als Abendessen)

2 Knoblauchzehen
2 Limetten
1 rote Zwiebel
2-3 Avocados
2-3 Tomaten
(1 Kugel Mozzarella)
wenig Koriander
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Schale der Limetten abreiben, dann die Limetten auspressen. Zwiebel in Ringe schneiden, mit dem Limettensaft übergiessen und 10 Minuten stehen lassen.

Avocados(, Mozzarella) und Tomaten würfeln. Knoblauch durchpressen, Korianderblättchen zupfen und zusammen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl zur Zwiebel geben. So das Dressing anrühren, über die Avocado- und Tomatenwürfel geben und sofort mit Brot (im Bild: Focaccia) servieren.

Schnelle Salatwraps

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Die Idee zu diesem Rezept kam irgendwann mal vom Tages-Anzeiger-Blog „Sweet home“ und seither bin ich ziemlich angetan davon. Man könnte aus Wraps sicher viel mehr machen als ich es hier tue, aber der Witz dieser Wraps ist, dass sie schnell gemacht sind und alle Salatresten hineinverarbeitet werden können.

In diesem Fall waren es Nüsslisalatreste des Vortags, einige Sprossen und Peperoniwürfel.

Salatwraps

Salatzutaten nach Belieben (am liebsten mochte ich Blattsalat, Avocadowürfel, Peperoniwürfel und Sprossen)
Fajitas oder Deli-Wraps
Limettensaft
Olivenöl
Salz
Koriander

Koriander klein schneiden und mit Limettensaft, Olivenöl und Salz zu einer Sauce mischen.

Die Salatzutaten klein schneiden, die Fajitas kurz in der Bratpfanne erwärmen. Salatzutaten auf den Fajitas verteilen, einrollen, unten umschlagen und von oben mit Sauce beträufeln.
Sofort essen.

Südamerikanischer Salat mit Mango und Limettensaft

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Zu einem guten Chili brauche ich normalerweise dringend etwas Frisches, Knackiges. Da ist dieser Salat genau das Richtige, auch wenn er eigentlich aus  Costa Rica stammt und nicht aus Mexiko. Aber schliesslich gehören angeblich in ein richtiges Chili auch keine Bohnen – und mein vegetarisches Chili besteht aus kaum etwas anderem. Da kann man ja auch gleich ganz auf Fusion Kitchen machen.

Das Rezept stammt aus einem meiner liebsten Kochbüchern, dem „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (2010 erschienen im Verlag Freies Geistesleben). Allerdings habe ich das Rezept abgewandelt – ursprünglich wird Weisskohl verwendet, was ich nicht essen kann, ohne in ernsthaften Streit mit meiner Verdauung zu geraten. Deswegen ersetze ich Weisskohl hier mit Eisbergsalat.

Costa Ricanischer Salat
(für 3-4 Personen)

ca. 5 Blätter Eisbergsalat
1 halbe Gurke
1 reife Mango
1 rote Peperone
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Avocado
Saft 1 Limette
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz&Pfeffer

Die Blätter des Eisbergsalats in feine Streifen schneiden, die Gurke schälen und würfeln, die Mango halbieren, das fruchtfleisch längs und quer einschneiden und dann als einzelne Würfel von der Schale lösen, die Peperone würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Avocado halbieren, entkernen und würfeln, die Knoblauchzehe durchdrücken. Alles in einer Schüssel mischen und mit einer Sauce aus Limettensaft und Olivenöl anmachen. Salzen und Pfeffern.

Guacamole

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Guacamole, die „Sauce“ aus Avocado, kennt fast jeder. Man dippt Tortilla-Chips, schmiert sie in Fajitas oder isst sie zu einem Chili.

Letzteres gabs kürzlich bei uns. Ich wechsle zwischen den zwei hervorragenden Guacamole-Varianten ab, die im Buch „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (erschienen 2010 im Verlag Freies Geistesleben) vorgestellt werden. Weil das Chili bereits „stückig“ ist, habe ich mich für eine glatte Guacamole entschieden. Diese wird im „Food Processor“ hergestellt, der kleinen Küchenmaschine, die alles hackt und zerkleinert, was man ihr überlässt. So erhält man eine mousseartige Mole („Mole“ ist der Name für „Sauce“ in der mexikanischen Küche), die man so nicht jeden Tag vorgesetzt bekommt.

Glatte Guacamole
(für ca. 3 Personen als Vorspeise mit Tortilla-Chips)

1 grosse, reife Avocado
1 Peperoncini
wenig Korianderblätter (ein paar davon zum Anrichten)
1-2 EL Limettensaft
Salz

Avocado halbieren und entsteinen, dann in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit den anderen Zutaten in den Food Processor (oder Mixer) geben und solange pürieren, bis die Mole glatt ist. Allenfalls mit wenigen Korianderblättern garnieren.