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Pasta alla Norma

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Und weiter in der Reihe „Laura bekommt nicht genug von Auberginen…“! 🙂

Die Pasta alla Norma ist ein typisch sizilianisches Gericht mit Tomaten, Auberginen, Basilikum und, eigentlich, Ricotta. Benannt ist das Gericht nach der Oper Norma des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini, die damals auf Sizilien so beliebt war, dass alles nach ihr benannt wurde, was aussergewöhnlich schön oder gut war.

Mir war die Version mit Ricotta immer zu schwer, ohne mag ich die Norma dafür umso lieber. So richtig würzig wird sie in der Herbivoracious-Version mit Oliven und vielen frischen Kräutern. Sehr zu empfehlen!

Pasta „alla Norma“ nach Herbivoracious
(für 2)

1 Aubergine
1 kleine Zwiebel
1 Zweig Rosmarin
3 Knoblauchzehen
1/2 TL Chiliflocken
10-15 gute schwarze Oliven (z.B. Kalamata)
1 grosse Tomate
1 Hand voll frischer Basilikum
1 Hand voll frische Petersilie
20g Parmesan
250g Kurze Pasta
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Tomaten würfeln, Parmesan reiben, Basilikum und Petersilie hacken und alles zur Seite stellen.

Aubergine in Würfel schneiden (wer will, gibt die Würfel jetzt in ein Sieb, salzt sie kräftig und lässt sie in der Spühle 1 Stunde abtropfen – das zieht viel Flüssigkeit raus, dennoch finde ich nicht, dass es geschmacklich viel ausmacht). Die Zwiebel hacken, die Rosmarinblättchen fein schneiden (geht am besten mit der Küchenschere).

In einer grossen Bratpfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Auberginenwürfel, Zwiebel und Rosmarin hineingeben und gegebenenfalls (wenn nicht schon beim abtropfen geschehen) salzen, immer wieder umrühren, so dass die Aubergine nicht anbrennt, obwohl sie alles Öl aufsaugt (nicht noch mehr nachgiessen!). Pastawasser aufsetzen.

Währenddessen die Oliven entkernen und hacken, den Knoblauch fein stifteln.

Ist die Aubergine gar, alles zur Seite schieben und kurz (!) in wenig zusätzlichem Olivenöl den Knoblauch und die Chiliflocken andünsten. Sofort zusammen mit den Oliven unter die Auberginen mischen.

Ist die Pasta al dente, eine halbe Tasse Pastawasser abschöpfen, die Pasta abgiessen und zusammen mit der Auberginenmischung zurück in den Topf geben. Das abgeschöpfte Pastawasser, die Tomatenwürfel und den geriebenen Parmesan unterheben. Auf Teller verteilen und Basilikum und Petersilie darüber streuen.

Silvester-Menü: Mezze

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Letztes Jahr gabs an Silvester (in nahezu gleicher Besetzung) Fondue und weil das so einfach und schnell geht und niemand viel vorbereiten muss, war das auch heuer der Plan. Nachdem aber einige der Gäste schon in der Woche vor Silvester Fondue hatten, sind wir auf Mezze umgeschwenkt. Mezze sind zwar aufwändiger, aber man kann sie ebenfalls über Stunden essen. Während des Essens ist mir aufgefallen, dass die arabischen Vorspeisen eigentlich super zu Tischgrill passen würden…

Es gab:

  • Hummus (aus dem türkischen Lebensmittelgeschäft)
  • Antipasti: Oliven, Teufelshörnchen und Cherrytomaten
  • Baba Ganoush
  • Olivenöl mit Zataar
  • Taboulé
  • Joghurtsauce mit Knoblauch und wenig Olivenöl
  • Marokkanischer Salat
  • Rucolasalat
  • Muhammara, die einer der Gäste mitgebracht hat
  • Hackfleischbällchen und Falaffel
  • dazu Fladenbrot und Pita (gekauft im Coop), Baguette vom Bäcker