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Schlagwort-Archive: Peperoni

Südamerikanischer Salat mit Mango und Limettensaft

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Zu einem guten Chili brauche ich normalerweise dringend etwas Frisches, Knackiges. Da ist dieser Salat genau das Richtige, auch wenn er eigentlich aus  Costa Rica stammt und nicht aus Mexiko. Aber schliesslich gehören angeblich in ein richtiges Chili auch keine Bohnen – und mein vegetarisches Chili besteht aus kaum etwas anderem. Da kann man ja auch gleich ganz auf Fusion Kitchen machen.

Das Rezept stammt aus einem meiner liebsten Kochbüchern, dem „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (2010 erschienen im Verlag Freies Geistesleben). Allerdings habe ich das Rezept abgewandelt – ursprünglich wird Weisskohl verwendet, was ich nicht essen kann, ohne in ernsthaften Streit mit meiner Verdauung zu geraten. Deswegen ersetze ich Weisskohl hier mit Eisbergsalat.

Costa Ricanischer Salat
(für 3-4 Personen)

ca. 5 Blätter Eisbergsalat
1 halbe Gurke
1 reife Mango
1 rote Peperone
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Avocado
Saft 1 Limette
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz&Pfeffer

Die Blätter des Eisbergsalats in feine Streifen schneiden, die Gurke schälen und würfeln, die Mango halbieren, das fruchtfleisch längs und quer einschneiden und dann als einzelne Würfel von der Schale lösen, die Peperone würfeln, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Avocado halbieren, entkernen und würfeln, die Knoblauchzehe durchdrücken. Alles in einer Schüssel mischen und mit einer Sauce aus Limettensaft und Olivenöl anmachen. Salzen und Pfeffern.

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Gemüse-Fajitas

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Zum ersten Mal hatte ich vegetarische Fajitas in einem kleinen Restaurant in einem noch kleineren Dörfchen in der Nähe von Athlone, Irland. Dort gab es sie mit Zwiebeln, Peperoni, Champignons und Tomaten. Jahrelang hab ich sie genauso zuhause nachgekocht, bis ich vor kurzem auf eine Kombination mit Mini-Mais gestossen bin. Wer die Süsse von Mais nicht mag, dem empfehle ich die „Irland-Variante“, halbiert oder viertelt man die Champignons nur, erinnern sie etwas an die Konsistenz von Fleisch.

Gemüse-Fajitas
(für 2-3 Personen)

1 Packung Mini-Mais
1 Peperone
1 Zwiebel
½ Fenchel
1 Peperoncino
1 Tomate/kleine Dose gehackte Tomaten
Paprikapulver

Zum Servieren:

etwas Eisbergsalat
frische Korianderblätter
Olivenöl
Naturejoghurt
Guacamole
ev. Limettensaft
Fajita-Fladen

Mini-Mais, Peperone, Fenchel und Zwiebel in grobe Streifen schneiden, Peperoncino fein schneiden (je nach gewünschter Schärfte mit oder ohne Kerne). Falls eine frische Tomate verwendet wird, diese fein Würfeln.
In einer Bratpfanne Olivenöl erhitzen, Mini-Mais, Peperone, Zwiebel  und Fenchel anbraten, mit Paprikapulver würzen und nach ein paar Minuten den geschnittenen Peperoncino unterheben.
Wenn das Gemüse weich genug ist für den eigenen Geschmack, die Tomate/die Dose gehackte Tomaten dazugeben, gut mischen, mit Salz und Pfeffer und ev. Nochmals Paprikapulver abschmecken.

Wird eine frische Tomate verwendet, sollte etwas Flüssigkeit in Form von Wasser oder mehr Öl zugegeben werden.

Auf Fajitas servieren mit zerzupften Korianderblättern, fein geschnittenem Eisbergsalat, Naturejoghurt (oder geschnittenem Feta, oder Sauerrahm…) und Guacamole.

Die zwei besten Guacamolerezepte, die ich kenne, stammen übrigens aus dem Kochbuch „World Food Cafe“ von Chris und Carloyn Caldicott. Erschienen 2010 im Verlag Freies Geistesleben und seither immer wieder neu aufgelegt. Aber die folgen später einmal. Bis dahin kann ich auch diese Guacamole sehr empfehlen 🙂