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Schlagwort-Archive: Schokolade

Saftiger Mandelgugelhopf

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Eine Freundin hat diese Woche auf Facebook gefragt, was für uns Tradition in Sachen Essen sei. Spontan fiel mir das gemeinsame Abendessen ein, aber die Frage ging mir nach. Und irgendwann hab ich realisiert, dass ich jedesmal, wenn ich darüber nachdachte, einen Gugelhopf mit ganz viel Puderzucker vor Augen hatte. Und so einen wollte ich nun haben. Dringend. Jeannys mallorquinischer Mandelkuchen hat das Rennen gemacht. Aber sicher nur, weil sie ihn in Gugelhopfform präsentiert hat 🙂

Ich hab mich fast ganz ans Rezept gehalten (inkl. Schoko-Stückchen), nur die Zuckermenge um 20g auf 180g verringert, und es wurde ein richtig saftiger, aromatischer, feiner Kuchen. Und ganz nebenbei hab ich wohl das Geheimnis des berühmten Vollenweider-Gugelhopfs geknackt. Nächstes Mal überzieh ich ihn noch mit Aprikosenconfiture und Schokolade… mal sehen, ob er dann wirklich so schmeckt wie der Kuchen mit dem strenggeheimen Rezept 😉

Mandelgugelhopf

Wärmendes Chili sin carne mit Schokolade

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Seit ich das Rezept für eine herzhafte Oaxaca-Mole (mexikanische Kakaosauce) zum ersten Mal im World Food Café der Caldicotts gesehen hatte, wollte ich es ausprobieren. Schokolade mal salzig statt süss konnte ich mir so gar nicht vorstellen, weswegen es zu testen war. Dazu gekommen ist es dann doch nie – aber letzte Woche hab ich fürchterlich gefroren, unbändige Lust auf Hülsenfrüchte, diversese Gemüse im Kühlschrank, das gegessen werden sollte und bin dann bei Green Kitchen Stories auf das Rezept für ein schokoladiges Bohnen-Chili gestossen. Perfekt!

Ich fand die Kombi Tomaten-Rotwein-Schokolade ganz toll, was auch nötig war, musste ich das Chili doch fast ganz alleine vertilgen, weil der Mitbewohner es so daneben fand. Hab ich aber mit Freuden gemacht 🙂

Chili

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Süsse Erdbeerge

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Diese hübsch verzierten Schoko-Erdbeeren waren der Renner meiner Geburtstagsfeier letzte Woche. Allerdings waren auch die Erdbeeren an sich zuckersüss und sehr aromatisch.

Sie sehen hübsch aus, sind schnell gemacht und können im Voraus gemacht und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Idee stammt von Green Kitchen Stories, nur dass ich diese Prachtserdbeeren nicht einfrieren wollte, weswegen auch der Zahnstocher nicht gehalten hat. Man konnte die Erdbeeren aber auch so prima essen und der grosse Vorteil war, dass ich die „Berge“ gleich stehend trocknen lassen konnte.

500g Erdbeeren
100g Couverture (ich bevorzuge eine bittere mit 70% Schokolade)
je 1 Hand voll Kokosraspeln und ungesalzene Pistazien (gibts bereits gehackt beim Backbedarf)

Die Erdbeeren waschen, das Grün oben kappen und gut abtropfen lassen (sonst hält die Schokolade nicht).

Die Couverture im Wasserbad langsam schmelzen (maximal mittlere Hitze, sonst wird die Couverture flockig), die Kokosrapsel und gehackten Pistachenüsse je auf einem kleinen Teller bereitstellen. Ist die Schokolade flüssig, am besten die Schüssel im Topf und diesen auf der noch warmen, aber nun ausgeschalteten Herdplatte belassen. Nun die Erdbeeren eine nach der anderen in die Schokolade tunken und dann mit Kokosrapseln oder Pistache „berieseln“. Mit der Schnittfläche auf einen Teller setzen.

Gâteau au chocolat

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Im Buch „World Food Café“ von Carolyn und Chris Caldicott (erschienen 2010 im Verlag Freies Geistesleben) gibt es exakt ein Rezept für den Dessert. Ich liebe dieses Buch und ich liebe Schokolade und Kuchen. Es war also schon lange klar, dass ich dieses Rezept irgendwann ausprobieren musste. Letztes Wochenede war es dann soweit. Das Wochenende zuvor habe ich eine Mousse au chocolat gemacht – und dieser Kuchen war ein kleines dejà vu.

Im Originalrezept wird extra erwähnt, dass es normal ist, dass dieser Eiweisskuchen extrem aufgeht im Ofen und dann wieder in sich zusammenfällt. Zum Glück! Sonst wäre ich sicher der Verzweiflung anheim gefallen, als mein schöner Kuchen komplett in sich zusammen gesackt ist. Aber genau dieser Umstand führt dann dazu, dass der Kuchen wunderbar feucht und samtig schmeckt. Mmmmh!

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Chichingeri

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Chichingeri – mit Schokolade überzogene Physalis – kann man in den Confiserien des Tessins und Norditaliens kaufen. In der Deutschschweiz oder in Deutschland habe ich sie hingegen noch nie gesehen. Chichingeri schmecken süss und sauer und bitter und sehen hübsch aus. Das macht sie zum perfekten kleinen Dessert oder Mitbringsel, auch für (vermeintlich) talentfreie Leute, denn sie sind ganz einfach zu machen, alles was man braucht, ist etwas Geduld.

Physalis stammen ursprünglich aus Südamerika, werden heute für den europäischen Markt allerdings hauptsächlich in Südafrika angebaut und im Dezember importiert. Physalis wachsen allerdings auch in so nördlichen Gefilden wie der Schweiz sehr gut. Heimisch Saison haben sie im Oktober.

Chichingeri

1 Körbchen Physalis
Dunkle Schokoladencouverture

Die Blätter, die die Physalisfrüchten wie ein Kokon umgeben, vorsichtig umbiegen und ineinander verdrehen. Die Früchte selbst feucht abreiben und trocknen lassen.

Währenddessen die Couverture im Wasserbad schmelzen lassen. Am besten die Schale mit der Couverture im Wasserbad lassen, so kann sie, sollte sie zu kühl werden, nochmals aufgewärmt werden (die Prozedur dauert, wie erwähnt, etwas…).

Nun eine Physalis nach der anderen in Schokolade tauchen, abtropfen und etwas antrocknen lassen und auf einem Backpapier oder Teller aufsetzen (setzt man die Physalis sofort ab, bilden sich unschöne Schokoladenpfützen um die Früchte). Allenfalls im Kühlschrank aufbewahren oder sofort aufessen.

Weihnachtsgugelhöpfli

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Diese Weihnachten mussten weder meine Mutter noch ich arbeiten, deswegen konnten wir uns das Menü aufteilen. Fürs Dessert hat sie einen Fruchtsalat gemacht und ich für jeden zwei kleine Gugelhöpfli. Für mehr als zwei solche Winzlinge hätte ohnehin niemand mehr Platz gehabt im Magen, aber ein Gugelhopf gehört einfach zu Weihnachten…

Einigermassen passend zum Fruchtsalat gabs je einen Mandel-Mohn-Gugelhopf und einen Schoko-Kirsch-Gugelhopf.

Mandel-Mohn-Gugelhopf

2 Eier
50g warme Butter
50g Rohrohrzucker
1/3 TL Salz
80g fein gemahlene Mandeln
40g Mohnsamen
1/3 TL Backpulver
20g Rohrohrzucker
2/3 Maisstärke (Maizena)

Eier trennen, Butter mit 1. Portion Zucker, Salz und den Eigelben schaumig rühren.

Mandlen, Mohn und Backpulver gut mischen.

Das Eiweiss mit 2. Portion Zucker steif schlagen, dann das Maizena unterheben. Den Eischnee auf die Buttermasse geben und darauf Mandeln-Mohn-Backpulver geben. Vorsichtig mit dem Gummispachtel vermischen (unterheben).

Die Form ausbuttern, Masse hineinfüllen und im vorgeheizten Ofen bei 180° C etwa 30 Min. backen (bei so kleinen Förmchen, wie ich sie hatte). Ergab 10 kleine Gugelhöpfli.

(Originalrezept stammte aus dem Tibitskochbuch „tibits at home“, erschienen im AT Verlag 2010)

 

Schoko-Kirsch-Gugelhopf

80g weiche Butter
2 Eier
5 EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Vanillezucker
1dl Milch
160g Mehl
1/2 EL Backpulver
3 EL Schokopulver
1-2 EL Milch

Schattenmorellen aus dem Glas

Butter rühren, Eier, Zucker und Salz zugeben, rühren bis die Masse einigermassen glatt ist. Vanillezucker, Milch, Mehl und Backpulver zugeben, vorsichtig vermischen. Schokopulver und noch etwas Milch zugeben, alles vermischen.

Schattenmorellen kleinschneiden und vorsichtig unter den Teig heben. Ev. noch etwas Kirschsaft dazugeben.

In die eingebutterte Form geben und ca. 20 Min. bei 180° C backen.

Der Teig hat für 12 kleine Gugelhöpfli gereicht.