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Schlagwort-Archive: Spinat

Risotto al forno

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Immer nur Risotto mit Gemüseeinlage kann ja jede_r. Da wollte ich mal was anderes. Spinat macht den Risotto leichter und saftiger, und ein bisschen krosse Kruste hat noch keinem Gericht geschadet.

Risotto al forno

Geschichteter Spinatrisotto
(für 2)

150-200g Risottoreis
1/2 Zwiebel
1 dl Weisswein
ca 0.7 l Gemüsebouillon
2 EL geriebener Parmesan + mehr für die Kruste
300g Spinat
1 Knoblauchzehe
1 EL abgeriebene Zitronenschale
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Bouillon aufsetzen. Die Zwiebel hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Reis zugeben und andünsten, bis beides glasig ist. Mit dem Wein ablöschen. Ist der Wein eingekocht, etwas Bouillon nachgiessen. Ist diese wieder eingekocht, wieder Bouillon nachgiessen, bis der Reis gar ist. Dazwischen fleissig rühren.

Spinat waschen. In einem zweiten Topf nochmals etwas Olivenöl erhitzen. Knoblauchzehe durchdrücken und ins Öl geben. Spinat zugeben, umrühren, Deckel auflegen und 2 Minuten warten. Ist der Spinat zusammengefallen mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronenschale abschmecken.

Der Risotto ist gar, wenn die Körnern noch etwas Biss haben und die Masse nicht zu kompakt ist. Risotto soll ruhig noch etwas fliessen. Dann den Topf vom Feuer nehmen und 2 EL geriebenen Parmesan unterziehen. Die Hälfte des Risottos in eine Auflaufform geben. Darüber den Spinat verteilen und die zweite Hälfte des Risottos darüber geben. Parmesan drüber reiben und für ca 20 Minuten bei 200° C in den Ofen. Oder einfach so lange, bis eine leichte Kruste entstanden ist.

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Batata Ghashi mit Spinat

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Batata Ghashi sind ein südindisches Gericht, das ich aus dem Kochbuch „Die vegetarische Küche Indiens“ von Mridula Baljekar (erschienen 2012 im Umschau Verlag) habe. Eigentlich werden die Kartoffeln ohne Gemüse gekocht, aber leider wird kein Vorschlag zur Gemüsebeilage gemacht und ich hatte es etwas eilig, weswegen ich kurzentschlossen Spinat zugefügt habe.

Geschmeckt hat es sehr gut, ich werde die aufgepeppten Kokos-Kartoffeln also wieder einmal kochen. Und bis dahin fällt mir vielleicht auch eine Gemüsebeilage ein.

(für 2)

4-6 Kartoffeln
400g Spinat
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kurkuma
1 TL Chilipulver
200 ml Kokosmilch
1/2 TL Tamarindenpaste
3 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Sonnenblumenöl
Salz

Die Kartoffeln mit der Schale gar kochen. Auskühlen lassen, schälen und würfeln. Spinat waschen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, die Gewürze kurz anrösten, bis sie duften, dann den Spinat zugeben, den Deckel auflegen und in sich zusammenfallen lassen. Kokosmilch und Kartoffeln zugeben, aufkochen. Die Tamarindenpaste und Salz einrühren, köcheln lassen.

In einem weiteren kleinen Topf die Butter erhitzen, den Knoblauch hinzupressen und etwas bräunen lassen. Unter die Kartoffeln mischen, diese abschmecken und mit indischem Brot, z.B. Naan, servieren.

Gemüse-Spaghetti

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Obwohl ich mit Pasta aller Art aufgewachsen bin, gab es in  meiner Familie nie eine Mischung aus Pasta, Gemüse und Sauce. Zwar weiss ich mittlerweile von meiner Tante, dass sie Pesto mit Trofie, Kartoffeln und grünen Bohnen serviert (wie es in Ligurien üblich ist), aber mein „Pasta geht auch gesünder“-Erweckungserlebnis hatte ich unabhängig davon irgendwann zwischen zwei Kochbuchseiten.

Dieses Rezept für Gemüsespaghetti mit Thymian-Rahmsauce habe ich unlängst in der Rezeptdatenbank von Brigitte.de entdeckt. Da ich es beinahe unverändert nachgekocht habe, tippe ich es nicht nochmals ab. Einzig zwei Hinweise: man spart sich einen Topf, wenn man die gestiftelte Kohlrabi einfach die letzten 3 Minuten mit der Pasta mitkocht und zusammen abgiesst. Und mit Soja Cusine hat das Rezept ganz wunderbar geschmeckt, es ginge also auch vegan und etwas leichter.

Spinat-Lasagne

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Mein Menüplan folgt dem Lustprinzip. Ich glaube, mein Körper signalisiert mir was er braucht und deswegen versuche ich auf ihn zu hören (das funktioniert natürlich nur bei gesunden Sachen – Schokolade bekommt der Körper trotz Heisshungerattacken nicht jeden Tag).
Letztes Wochenende konnte ich mich nicht entscheiden – ich hatte unbändig Lust auf Linsen und wollte unbedingt Spinat. Da ich aber nicht mehr als zweimal pro Wochenende koche und das Blumenkohl-Korma schon fix vorgesehen war, musste ich entweder auf eines der Beiden verzichten oder Spinat und Linsen kombinieren.

Als einzige Kombination fiel mir ein Daal mit Spinat ein – was aber zweimal hintereinander Reis bedeutet hätte (Danke, Blumenkohl-Korma!) und das geht ja gar nicht. Ich hatte schon aufgegeben und den Spinat auf später verschoben, als eine Kollegin erzählt hat, sie mache eine Spinat-Lasagne . Und da wars! Die Idee! Meine Lasagne mache ich schon lange mit Linsen-Bolognese – wieso sollte ich sie nicht noch mit Spinat kombinieren?
Das Ergebnis war dann so gut, dass Lasagne ab jetzt wohl immer mit Spinat gekocht wird.

Spinat-Lasagne mit Linsen-Bolognese
(für 4 Personen)

für die Linsen-Bolognese:
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
1 Karotte
1 Stange Sellerie
1 EL Tomatenmark
200g rote Linsen
1 kräftiger Schuss Rotwein
400g (1 Dose) gehackte Tomaten
ev. Bouillonpulver
1 Loorbeerblatt
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
Olivenöl

für den Spinat:
500g Spinat
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
Salz
Olivenöl

für die Béchamel wie sie hier auch gemacht wird:
1 EL Butter
1 EL Mehl
2dl Soja-Cuisine oder Rahm
1-2dl Bouillon

Lasagneblätter (die nicht vorgekocht werden müssen), z.B. von Barilla
Parmesan

Die Zwiebeln (für Bolognese und Spinat) hacken, die Knoblauchzehen schälen und bereitlegen zum durchdrücken, Karotte und Selleriestange klein schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin erst die Zwiebel anschwitzen bis sie glasig ist, dann 1-2 Knoblauchzehen direkt in den Topf pressen (mit der Knoblauchpresse), den Rosmarinzweig, die Karotten- und Selleriestücke dazugeben. Unter rühren ein paar Minuten braten lassen, dann das Tomatenmark in den Topf geben und gut umrühren. Nun die roten Linsen in den Topf geben, mit Rotwein ablöschen. Die Dose Tomaten dazuschütten,  die Dose nochmals bis fast ganz oben mit Wasser füllen und das ebenfalls dazugeben. Mit Bouillonpulver oder Salz würzen, das Loorbeerblatt und wenige Chiliflocken dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Ab und zu umrühren. Nochmals abschmecken und den Topf beiseite stellen.

Während die Bolognese vor sich hinköchelt, den Spinat waschen und ganz dicke Stiele wegschneiden. In einem weiteren Topf etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel hineingeben, anschwitzen und Knoblauchzehe dazupressen. Spinat in den Topf geben, etwas Salz darüberstreuen, Deckel auflegen und kurz warten. Nach 2-3 Minuten ist der Spinat in sich zusammengefallen und gar. Den Topf beiseite stellen.

Für die Béchamel in einem kleinen Topf die Butter schmelzen, das Mehl dazugeben und rühren bis das Mehl leicht bräunt. Mit Soja-Cuisine oder Rahm ablöschen, Boullion dazugeben und mit dem Schwingbesen gut verrühren. Einmal aufkochen lassen und dann noch kurz köcheln lassen.

Sind Bolognese, Spinat und Béchamel fertig, den Boden einer genügend grossen, ofenfesten Form dünn mit Béchamel bedecken, darüber eine Schicht Lasagneblätter legen, diese erst mit Bolognese und dann mit Spinat bedecken, dann wieder eine Schicht Lasagneblätter, die mit wenig Béchamel und dann wieder mit Bolognese und Spinat bedeckt wird. Darauf folgt die letzte Schicht Lasagneblätter, die mit dem Rest (was der Grossteil sein sollte) Béchamel übergossen wird. Parmesan darüber reiben und für 20 Min. bei ca. 180° C in den Ofen schieben.