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Elegante Auberginen an Buttermilchsauce

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Sommer ist Auberginenzeit! Ich könnte dieses schöne, vielseitige Gemüse im Moment jeden Tag essen. Und tue es auch fast 🙂 Und während ich leider noch keine richtig aromatischen Tomaten erwischt habe, sind Auberginen da einfach. Sie schmecken eigentlich immer.

Dieses Rezept stammt aus Ottolenghis „Genussvoll vegetarisch“ (erschienen 2011 bei Dorling Kindersley) und wird als Vorspeise gehandelt. Ich mag es aber so sehr, dass ich es auch gerne als leichtes Nachtessen mit etwas Couscous serviere. Die weiche, aromatische Aubergine, in Kombi mit der feinen Säure von Joghurt und Granatapfel, etwas Schärfe vom Knoblauch, dem Thymian und dem exotisch-zitronigem Za’atar – ein Traum! Dazu ist das Ganze einfach gemacht und sieht super aus – auch ideal zum angeben 😉

(für 2 als sehr leichtes Abendessen – ev gestreckt mit Couscous)

2 Auberginen
4 EL Olivenöl
2 Zweige Thymian
wenige Granatapfelkerne
1 TL Za’atar (Gewürzmischung aus Thymian, Sumak und Sesam)
Salz und Pfeffer

70 ml Buttermilch
50 Naturejoghurt
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Prise Salz

Den Backofen auf 200° C Umluft vorheizen. Die Auberginen inklusive Stielansatz längs halbieren, die Schnittfläche mehrmals quer und  einmal längs einschneiden (aber nicht durchschneiden) und mit den 4 EL Olivenöl tränken, salzen, pfeffern und für 35-40 Minuten in den Ofen schieben, bis die Auberginen weich und gebräunt sind.

Während die Auberginen im Ofen sind, Buttermilch, Joghurt, 1 EL Olivenöl und etwas Salz mischen, die Knoblauchzehe dazupressen und gut mischen. Den Granatapfel aufschneiden und mit den Fingern die Kerne rausbrechen (Schürze tragen! Der rote Saft spritzt überall rum). Sind die Auberginen fertig auf Tellern anrichten, mit der Joghurtsauce bedecken, mit Za’ata, den Granatapfelkernen und einigen Thymianblättchen bestreuen. Warm servieren.

Gemüse-Spaghetti

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Obwohl ich mit Pasta aller Art aufgewachsen bin, gab es in  meiner Familie nie eine Mischung aus Pasta, Gemüse und Sauce. Zwar weiss ich mittlerweile von meiner Tante, dass sie Pesto mit Trofie, Kartoffeln und grünen Bohnen serviert (wie es in Ligurien üblich ist), aber mein „Pasta geht auch gesünder“-Erweckungserlebnis hatte ich unabhängig davon irgendwann zwischen zwei Kochbuchseiten.

Dieses Rezept für Gemüsespaghetti mit Thymian-Rahmsauce habe ich unlängst in der Rezeptdatenbank von Brigitte.de entdeckt. Da ich es beinahe unverändert nachgekocht habe, tippe ich es nicht nochmals ab. Einzig zwei Hinweise: man spart sich einen Topf, wenn man die gestiftelte Kohlrabi einfach die letzten 3 Minuten mit der Pasta mitkocht und zusammen abgiesst. Und mit Soja Cusine hat das Rezept ganz wunderbar geschmeckt, es ginge also auch vegan und etwas leichter.

Tagliatelle alle Erbe

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Dieses Rezept für Pasta mit frischen Kräutern und Tomatenwürfeln habe ich vor Jahren aus einem Kochbuch meiner Nonna abgeschrieben. Nur schon diese Tatsache macht es zu einer Preziose.

Das Kochbuch enthielt die Rezepte des venezianischen Restaurants „Harry’s Bar“, und soweit ich mich erinnere, stand zu diesem Rezept, der Kellner, der immer auf Diät sei, empfehle allen Gästen diese Pasta alle Erbe. Diätgeeignet ist dieses Rezept allerdings bestimmt nicht – sollte die Geschichte also stimmen, ist diese Empfehlung vielleicht eher eine Ersatzhandlung, weil der Kellner selbst die Pasta nicht essen „darf“.

Pasta alle Erbe
(für 2 Personen)

ca. 5 EL fein gehackte Kräuter. Petersilie, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano… es sind auch andere Kombinationen oder nur Petersilie möglich. Persönlich finde ich, Petersilie ist zwingend, alles andere kann getauscht werden.

45ml Olivenöl
4 EL gewürfelte Tomaten
250g Tagliatelle, Taglioni oder Spaghetti
25g Butter
25g Parmesan

Pasta al dente kochen, abgiessen und wieder zurück in den Topf geben. Butter und Parmesan unterrühren.

Olivenöl in einem weiteren Topf erhitzen, Tomatenwürfel und Kräuter kurz andünsten, in den Topf mit der Pasta geben, gut mischen, heiss servieren.