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Schlagwort-Archive: Zitronen

Saftiger Mandelgugelhopf

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Eine Freundin hat diese Woche auf Facebook gefragt, was für uns Tradition in Sachen Essen sei. Spontan fiel mir das gemeinsame Abendessen ein, aber die Frage ging mir nach. Und irgendwann hab ich realisiert, dass ich jedesmal, wenn ich darüber nachdachte, einen Gugelhopf mit ganz viel Puderzucker vor Augen hatte. Und so einen wollte ich nun haben. Dringend. Jeannys mallorquinischer Mandelkuchen hat das Rennen gemacht. Aber sicher nur, weil sie ihn in Gugelhopfform präsentiert hat 🙂

Ich hab mich fast ganz ans Rezept gehalten (inkl. Schoko-Stückchen), nur die Zuckermenge um 20g auf 180g verringert, und es wurde ein richtig saftiger, aromatischer, feiner Kuchen. Und ganz nebenbei hab ich wohl das Geheimnis des berühmten Vollenweider-Gugelhopfs geknackt. Nächstes Mal überzieh ich ihn noch mit Aprikosenconfiture und Schokolade… mal sehen, ob er dann wirklich so schmeckt wie der Kuchen mit dem strenggeheimen Rezept 😉

Mandelgugelhopf

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Linsen-Taboulé

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Taboulé ist ein Petersiliensalat aus dem Libanon, ist aber im ganzen orientalischen Raum beliebt und gehört zu jeder Mezzeplatte.

Lange habe ich die in unseren Breitengraden übliche Form des Taboulés zubereitet: viel Couscous oder Bulgur und etwas Tomate, Gurke und Petersilie. Mittlerweile liebe ich aber die Frische der vielen Petersilie vermischt mit Zitronensaft und Minze. Seit kurzem besitze ich ein Wiegemesser und damit wird es viel bequemer, ganze Berge von Petersilie klein zu hacken. Und so gabs heute für mich endlich eine riesen Schüssel selbstgemachtes Taboulé.

Zwei meiner Kochbücher, Veggiestan von Sally Butcher und Maria Elias neue vegetarische Küche verweisen auf Anissa Helou, was die Taboulézubereitung angeht. Und die scheint ihr Handwerk zu beherrschen: Maria Elias Version des Taboulés mit Linsen statt Bulgur (aber gleich gewürzt wie bei Sally Butcher) gehört zu den besten, die ich je gegessen habe!

Maria Elia fügt ihrem Salat noch Feta zu – das finde ich aber unnötig, die Linsen bieten ja genug Proteine.

 

Linsen-Taboulé
(für 2)

80g glatte Petersilie
1 Hand voll Pefferminze
1 Tomate
2-3 Hand voll de Puy-Linsen
1 kleine Zwiebel
Saft einer 1/2 Zitrone
Zimt
Piment
Salz
Olivenöl

Die Linsen in einem kleinen Topf mit kaltem Wasser übergiessen und in ca. 30 Minuten weichkochen.

Die dicksten Stängel der Petersilie wegwerfen, den Rest spülen und zusammen mit der Minze hacken. Die Tomaten in kleine Würfel, die Zwiebel in Ringe schneiden.

Linsen, Kräuter, Tomate und Zwiebel in einer Schüssel mischen, mit je einem 1/2 TL Zimt und Piment und etwas Salz mischen und mit Zitronensaft und Olivenöl abschmecken.

Selleriesalat mit Schwarzen Bohnen und Parmesan

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Diesen erfrischenden Salat habe ich letzte Woche bei 101Cookbooks entdeckt und er ist wie geschaffen für dieses heisse Wetter. Weil keine Blattsalate verwendet werden, kann man den Salat prima mit ins Büro nehmen und dank Parmesan und Bohnen ist er auch nahrhaft genug dafür.

Ich hatte noch schwarze Bohnen eingeweicht, weswegen ich diese anstelle der weissen Cannellini-Bohnen verwendet habe. Ich finde, sie haben den Salat farblich interessanter gemacht, allerdings gibt es sie (zumindest hier) nicht in der Dose, was die Zubereitungszeit verlängert.

Parmesan-Sellerie-Salat
(für 1 Portion)

ca. 1/2 Stangensellerie (4-8 Stangen, je nach Grösse)
2 EL geriebener Parmesan
1 Hand voll schwarzer Bohnen, 1 Tag vorher eingeweicht
1 EL Olivenöl
Saft einer 1/2 Zitrone
einige Mandelstifte oder -blättchen
Salz

Die Bohnen in kochendem Wasser garen, bis sie weich sind.

Die Sellerieblätter, falls noch vorhanden, zur Seite legen. Die Stangen waschen und in Scheiben schneiden. Selleriescheiben, Bohnen, Parmesan, Öl, Zitronensaft und Salz gut mischen. Die Mandelstifte in einer Bratpfanne ohne Fett anrösten und zusammen mit dem gehackten Selleriegrün über den Salat geben.

Caprese einmal anders

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Insalata Caprese ist das Nationalgericht der Italiener_innen, weil die Farben von (grünem) Basilikum, Mozzarella und Tomaten die Farben der italienischen Flagge wiederspiegeln. Ich liebe Caprese – ob nur mit Olivenöl (wie in Italien) oder mit Acceto Balsamico aufgemotzt. Aber manchmal, da hätte ich zwar Lust auf Tomaten, Mozzarella und Basilikum, aber der klassische Caprese hängt mir zum Hals raus. Und dafür gibts Ottolenghi (Genussvoll vegetarisch, erschienen 2011 bei Dorling Kindersley) Er kombiniert dazu nämlich Fenchelsamen, Oregano und Zitronenzesten und fertig ist die erfrischend neue Sauce. Und guuuuut ist die!

Aber auch frischer Thymian und Kräutersalz statt Fenchel und Oregano machen sich gut an diesem Salat.

(für 2)

1 Kugel Mozzarella die Buffala
4 Tomaten
1 TL Fenchelsamen (z.B. aus einem Teebeutel)
1 Zitrone
2 Hand voll frischer Basilikum
2 Zweige Oregano (oder 1-2 TL getrockneter)
2 TL Olivenöl
2 TL Rapsöl
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Salz

Büffelmozzarella in Stücke reissen. Die Fenchelsamen ohne Fett in einer Bratpfanne anrösten, grob zerstossen und in eine Schale geben. Die Schale der Zitrone dazu reiben, den Basilikum in feine Streifen schneiden, den Oregano hacken und beides ebenfalls in die Schale geben. Alles mit Oliven- und Rapsöl mischen, den Knoblauch dazupressen, mit dem Salz abschmecken. Über den Mozzarella geben und 10 Minuten marinieren.

In dieser Zeit die Tomaten schneiden, anrichten und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit dem Mozzarella servieren.

Auberginen mit Koriander und Oregano

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Diese Auberginen sind ideal für die momentane Hitze – sie sind erfrischend und werden lauwarm gegessen. Das Rezept stammt aus Ottolenghis zweitem Buch „Das Kochbuch“ (erschienen 2012 bei Dorling Kindersley) und sieht die Auberginen zusammen mit Tahini als Vorspeise vor. Wir haben sie zusammen mit Zitronenreis als vollwertiges Abendessen gegessen und fanden das Tahini überflüssig, weswegen ich es hier nun weglasse.

Marinierte Auberginen
(für 2 als leichtes Abendessen)

3 kleine Auberginen
1 Peperoncini
1/2 Bund Koriander
1/2 Bund Oregano
1 Knoblauchzehe
3 EL Zitronensaft
Olivenöl
Salz & Pfeffer

Den Backofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Stielansatz der Auberginen kappen, dann die Auberginen in der Länge halbieren. Das untere, dicke Ende halbieren und die Hälften jeweils dritteln. Beim dünneren, oberen Ende die Hälften lediglich halbieren. So sollten ählich grosse Spalten entstehen. Diese Spalten auf einem Blech verteilen, mit Olivenöl einpinseln, salzen und pfeffern. Die Auberginen 15 Minuten im Ofen rösten.

Währenddessen die Peperoncini, die Knoblauchzehe und die Kräuter fein hacken und mit dem Zitronensaft, 4 EL Olivenöl, 1 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.

Sind die Auberginenspalten fertig, also weich und braun, sofort die Marinade darüber verteilen und 30 Minuten ziehen lassen. Mit Zitronenreis servieren.

Blueberry Pie

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Ich bewundere ja immer die wunderschönen gedeckten Pies in den amerikanischen Filmen und Serien. Sowas hab ich zwar noch nie gegessen, aber als ich vor 2 Tagen Heidi Swansons Rezept für einen Heidelbeer-Zitronenverveine-Pie entdeckt habe, war klar, dass ich ihn schnellstmöglich würde nachbacken müssen.

Also ab ins Haushaltsfachgeschäft, ein 9-inch Pie-Blech kaufen und los. Ein paar Probleme haben sich dann doch noch gestellt – die Mengenumrechnung war schnell gemeistert, aber woher Zitronenverveine nehmen? Der Alternativvorschlag im Rezept lautet Zitronenthymian, was etwas leichter zu finden war, und weil hier in Mitteleuropa Heidelbeeren noch nicht Saison haben, hab ich auf tiefgekühlte zurück gegriffen.

Das Zwischenergebnis war dann ziemlich nass – so dass mir die Flüssigkeit beim Backen übergelaufen ist. Darum war ich so skeptisch, dass ich vom fertigen Kuchen nur ein schnelles Foto mit dem Handy geschossen habe. Aber dann… woah! Gar nicht mehr zu feucht, der Teig schön kross und sehr buttrig (mmmh!), die Füllung genau richtig. Ein richtig toller Kuchen, so einfach zu machen, dass es auch okay ist, dass ich nun den Backofen putzen muss (und nächstes Mal schieb ich einfach was drunter…).

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Allerbeste Pasta al Limone

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Durch Maria EliasDie neue vegetarische Küche“ (erschienen 2010 bei Bassermann) hab ich mich in den letzten 2 Jahren beinahe durchgekocht. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann ich auf die aller, aller, allerbeste Zitronenpasta stossen würde. Es ist Liebe. Ehrlich.

Wichtig am Rezept ist der Geschmack (klar), das frische, grüne Gemüse und wie fix das Ganze geht. Welches Gemüse mensch letztendlich verwendet ist durchaus Geschmacksache. Dieses Mal waren es bei mir grüne Spargeln, Erbsen und Zucchetti. Wobei ich gerade bei diesem Rezept nicht finde, dass die Spargeln da wahnsinnig viel ausmachen. Der Star ist eh die Sauce.

Tagliatelle al Limone
(für 2)

150g Vollrahm
1 unbehandelte Zitrone
500g grüne Spargeln
1 Zucchetti
200g Tagliatelle oder Spaghetti
150g TK Erbsen (oder 450g frische, gepalt)
2 EL Mascarpone
40g Parmesan
1 Hand voll frischer Basilikum
Salz und Pfeffer

Pastawasser aufsetzen.

Spargeln putzen, die holzigen Enden abbrechen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Dabei die Spitzen zur Seite legen. Zucchetti in Scheiben schneiden.

Zitronenschale abreiben. In einem kleinen Topf Rahm und Zitronenschale aufkochen und 3 Min. köcheln lassen. Zitrone auspressen.

3 Minuten bevor die Pasta al dente wäre, das Gemüse (ausser die Spargelspitzen) zur Pasta geben und mitkochen. 1 Minute vor Schluss noch die Spargelspitzen nachkippen. 5o ml Pastawasser abschöpfen, dann abgiessen und Gemüse und Pasta zur Seite stellen.
Die Rahmmischung, das Kochwasser, den Zitronensaft und den Mascarpone in den grossen Topf geben, verrühren und erhitzen. Pasta/Gemüse zugeben, Parmesan dazureiben, salzen, pfeffern und den Basilikum unterrühren. Sofort servieren.